(openPR) 2 Tage wurden sehr intensiv die Problematiken der Kälberhaltung und Kälbergesundheit im AVA-Seminargebäude diskutiert. Die teilnehmenden Tierärzte kamen aus Deutschland, den Niederlanden und Österreich, um im regen Austausch sich topfit in Sachen Kälbermanagement zu machen. Prof. Dr. Kaske, einer unserer führenden Kälberprofessoren, hatte sehr viel zu berichten und diskutierte alle anstehenden Fragen der Kursteilnehmer. Es blieben nahezu keine Fragen offen. Jetzt wissen alle, was, wie und warum z.B. infundiert werden muss, wie Serumproben zur Überprüfung des Kolostrummangements in der Praxis zu erfolgen haben... Atemwegserkrankungen; Sinn und Unsinn von Impfprogrammen; Warum und wann ist eine Antibiose bei Durchfallpatienten überhaupt nötig? Aspekte zum Geburtsmangement; Funktionsprüfungen... 2 Tage mit Prof. Kaske heißt schon etwas! Und Prof. Kaske "lebt" in seinen Vorträgen. Anschaulich, auf den Punkt gebracht und selbst spannend vorgetragen, stellte er sich der Aufgabe mit Bravour. Dr. Kunz, einer unserer Top-Kälberberater der LK Kiel, wies die TierärzteInnen tief in die Kälberhaltung und Fütterung ein. Welche Neubauten sind heute zu empfehlen? - Umbauten - worauf achten und wie gestalten? - Fütterung: Vollmilch ist gut, aber eigentlich zu teuer für die Kälber... . Dr. Kunz verstand es, das Fachliche spannend "rüber zu bringen". Die ausgefüllten Evaluationsbögen belegten dies deutlich. Frau Dr. Strie, von dem Arzneimittelunternehmen Pfizer in Karlsruhe, berichtete über mögliche Impfprogramme im Milcherzeugerbetrieb, die die Kälber vor Durchfall- und Atemwegserkrankungen schützen sollen. Sie stellte Vor- und Nachteile in der Praxis durchgeführter Impfprogramme gegenüber, um hier auch für die Tierärzte nachdenkenswerte Alternativen der Prophylaxe aufzuzeigen. Die AVA dankt für diese Unterstützung der Veranstaltung.













