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Auf den Stufen des Mondes, ein Märchen

16.09.200816:13 UhrKunst & Kultur
Bild: Auf den Stufen des Mondes, ein Märchen
Kerstin Surra - Auf den Stufen des Mondes
Kerstin Surra - Auf den Stufen des Mondes

(openPR) Am Montag sprach die „Jung“-Verlegerin Karin Schweitzer mit Kerstin Surra, einer Autorin aus Köln. 2002 veröffentlichte sie ihren ersten Roman „Auf den Stufen des Mondes. Seither gilt sie als Geheimtip, wenn es um Wortpoesie und -Schöpferkraft geht. Eine Sprache, die perlt, wie eine Badewanne voller Schaumperlen. Eine Geschichte, die über die Grenzen dieser Welt hinaus geht und ihre Gesetze auf den Kopf stellt. Ein Abenteuer, welches jeder von uns gerne erleben würde. Ein Buch, in dem Bilder mit Worten gemalt werden. Eine Sprache, die Bilder malt, die in unseren Köpfen zu Abenteuern werden.



Karin Schweitzer:
Kerstin, worüber schreibst du in deinem ersten Roman?

Kerstin Surra:
Der Junge Ole zieht aus, um ein Drachentöter zu werden. Doch bevor es dazu kommt, lernt er Gaukel, den Weltenwanderer kennen. Der bunt gekleidete Gaukler überzeugt ihn mit viel Phantasie, dass es andere Möglichkeiten gibt, die Welt zu verändern. Ehe Ole sich versieht, befindet er sich mittendrin in den seltsamsten und aufregendsten Abenteuern. Bald sind sie nicht mehr alleine, auf ihrer Wanderung. Viola, die Sternensucherin und Spukdei, ein alter Poltergeist, Randolph, der König ohne Volk, Clare, die Räuberhauptmännin, sind nur einige Namen, die nicht ohne Bedeutung bleiben.
Eigentlich wollten sie nur Draki den Drachen, aus den Fängen einer bösen Prinzessin befreien. Doch für Ole wird es auch eine Reise zu sich selber. Er erfährt, dass er eine Münze unter seiner Zunge trägt. Eine geheime Begabung, die sich ihm nach langem Suchen offenbart. Ole erkennt, dass er ein Geschichtenerzähler ist.
So sammelt er auf den Straßen seiner Wanderung Geschichten und Märchen ein, wie die Blätter herbstschwerer Bäume. Doch noch eine andere Aufgabe wartet auf ihn. Denn längst sind die Welten der kleinen Wesen, Elfen und Feen nicht mehr fest in dieser verankert. Die Menschen vergessen das Glühen der Träume.
„Willst du die Welt sehen? Die Wolken küssen, mit den Winden tanzen und mit Stürmen streiten? Du bist sonnengeküsst und mondbeschienen.“ Sie sprach von den Wegen und Straßen, die Welten kreuzten, von den Gräsern an windigen Klippen, den Düften des Frühlings und dem Gesang der Wale. Er sah das Meer und die Wüsten. Steppen und Ebenen erstreckten sich vor seinen Augen in unermessliche Weiten. „Du wirst ein Band knüpfen, fest und unzerreißbar, zwischen denen, die gehen und jenen, die kommen.“
Die Bedeutung dieser Prophezeiung wird Ole erst langsam erkennen. Doch bis dahin badet er in Butterblumenfeldern, kostet von den Blumen des Todes und tanzt mit den Wesen der Nacht in ihren geheimen Reichen.
Mit Charme, Witz und einer gehörigen Portion Poesie zaubern unsere Helden einen goldenen Schimmer über alle Wege, die sie gehen.
Alle, die sich auf diese Reise einlassen, werden eingewickelt in einen Umhang aus Sternenstaub.
Den Duft der Wüste in der Nase, den Gesang der hohen Berge in den Ohren und das Grün der Urwaldes unter ihren Füßen, werden sie den Geschichten lauschen, die aus einer Kristallkugel emportauchen. Es wäre schön, wenn auch Sie sich einstricken lassen von Gaukel, dem Weltenwanderer und Ole-ohne-Furcht, Viola-Sternesucherin und auch von mir und Auf den Stufen des Mondes!"

Karin Schweitzer:
Das hast du wunderbar beschrieben. Man bekommt Lust darauf, deinen Roman zu lesen. Aber wer ist Kerstin Surra?

Kerstin Surra:
Ich bin 39 Jahre alt, Mutter von zwei kleinen Kindern und wohne in Köln. In der schönen Stadt, in der man sich schon immer schöne Geschichten erzählt hat. Bücher haben schon immer eine große Rolle in meinem Leben gespielt. Sie selber schreiben und Illustrieren zu können, macht mir sehr viel Spaß.

Karin Schweitzer:
Ja, das merkt man, wenn man deine Texte liest. Wie lange schreibst du schon?

Kerstin Surra:
Wie lange ich schon schreibe? So lange ich denken kann. Als ich noch nicht schreiben konnte habe ich die Geschichten in meinem Kopf erfunden und immer weiter ausgebaut. Das Schreibenlernen hat meinen Kopf davor bewahrt zu platzen.

Karin Schweitzer:
Was schreibst du?

Kerstin Surra:
Was ich schreibe? Ich will mich nicht festlegen. Zurzeit schreibe ich Kinder und- Jugendbücher. Meine Kurzgeschichten richten sich an eine erwachsene Leserschaft.

Karin Schweitzer:
Wo holst du nur deine Ideen her? Dein Schreibstil ist so individuell, Deine Sprache so blumenreich, so überschäumend, so bildgewaltig, dass man davon süchtig werden kann.

Kerstin Surra:
Meine Ideen hole ich mir aus dem Leben. Ich beobachte genau. Oft stecken in kleinen Begebenheiten große Geschichten. Auf Reisen hole ich mir Anregungen, die ich gerne in meine Geschichten einbringe.
Besonders der Urwald hat es mir angetan, aber auch die Weiten Patagoniens, die traurigen Straßen von Belfast oder das quirlige Treiben der Metropolen.
Meine Sprache ist bildgewaltig, oft poetisch. Trotzdem versuche ich Spannung aufzubauen. Lustige und traurige Begebenheiten wechseln sich in den Geschichten ab, weil es auch im Leben so ist.
Ich lasse gerne meine Phantasie spielen und manchmal treibt sie seltsame Blüten, die ich nicht immer unter Kontrolle habe.
Wenn ich schreibe, versinke ich in den Welten, die ich erschaffe und durchleide die selben Gefühle wie meine Helden.

Karin Schweitzer:
Du bist als Autorin selbständig und es ist deine Arbeit, wie lässt sich das neben den Pflichten einer Mutter und Ehefrau vereinbaren?

Kerstin Surra:
Nein, Schreiben ist keine Arbeit, reinstes Vergnügen. Ich brenne darauf, mich endlich vor ein weißes Blatt setzen zu dürfen, und meinem Kopf zu erlauben, los zu legen. Dann sprudeln die Geschichten heraus. Manchmal denke ich, dass ich gar keinen Einfluss auf sie habe, weil sie schon fertig aufs Papier fallen. Ich schreibe, wann immer es mir meine Zeit erlaubt.

Karin Schweitzer:
Letztes Jahr hast du zusammen mit Katharina Ende die Trilogie „Amora“ begonnen, was es schwierig, sich auf einen Schreibstil zu einigen?

Kerstin Surra:
Gar nicht. Wir haben uns auf wundersame Weise ergänzt und inspiriert. „Amora, Feenland in Gefahr“ ist sozusagen im Wechsel entstanden. Katharina hat angefangen und ich habe weiter gemacht. Als ich eine Denkpause brauchte, hat Katharina weiter geschrieben, und so weiter, immer abwechselnd. Wir haben uns gegenseitig lektoriert und auf diese wunderbare Weise ist ein Gemeinschaftswerk entstanden, auf das wir sehr stolz sind. Feenland in Gefahr war letztes Jahr, dieses Jahr schreiben wir an Amora, die verlorene Stadt und nächstes Jahr erschaffen wir Amora und das unbekannte Land.

Karin Schweitzer:
Wir sind gespannt auf deine nächsten Veröffentlichungen. Nächstes Jahr wird es eine Fortsetzung von der großen Wanderung mit Ole Oleseon, Viola, die Sternensucherin und Spukdei, dem alten Poltergeist, Randolph, dem König ohne Volk, Clare, der Räuberhauptmännin geben.
Vielen Dank, Kerstin, für dieses Interview.

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