(openPR) Auf vielen Stationen der Deutschen Seemannsmission (DSM) ging am gestrigen Sonntag die Internationale Sportwoche mit Siegerehrungen zu Ende. Die guten Wünsche des Schirmherren Uwe Seeler für das Turnier wurden erfüllt. In einem schriftlichen Grußwort, an teilnehmende Seeleute aus aller Welt, teilte Uwe Seeler mit: "Sport macht fit, Spaß und fördert die Gemeinschaft". Dementsprechend gingen z.B. die Siegerpokale in einem speziellen 'Land gegen See'-Kurzturnier, im international seamen's club ('Duckdalben'), Hamburg-Waltershof, nicht an die Gewinner sondern an die Zweitplatzierten. Bei der Übergabe der Trophäen an die Basketballer und Fußballer sagte der Deutschland-Chef der Reederei Evergreen und Unterstützer der Veranstaltung: "According to the results the Evergreen team comes first. But to show our respect for all seamen and what they contribute to the shipping industry we decided to pass the trophy on."
Der sportliche Leiter des Gesamtturniers, Diakon Jörg Pfautsch (DSM-Antwerpen) berichtet zufrieden, dass hunderte Seeleute aus mehr als 15 Nationen zwischen Hongkong und Santos (Brasilien) und von Durban (Südafrika) bis Mäntyluoto (Finnland) Tischtennis, Fußball und Basketball gespielt hätten. Zum Sieger des Gesamtpokals im Basketball wurde z.B. in Antwerpen die philippinische Mannschaft des unter liberianischer Flagge fahrenden Schiffes 'Petrohue', der Hamburger Reederei Peter Döhle Schiffahrts-KG. "Die haben sogar innerhalb einer Woche in zwei Häfen gespielt (Anm. Hamburg u. Antwerpen), das ist Sportsgeist!", so Pfautsch. Es sei teilweise mit vollem Körpereinsatz gespielt worden, wobei größere Verletzungen zum Glück ausgeblieben seien. Die Fairness stünde jedoch über allem sportlichen Ehrgeiz und so konnte der Besatzung des Schiffes "Avalon" aus Panama ein Fair-Play-Pokal für ihr Basketball-Team überreicht werden.
Da auch lokale Mannschaften an Land eingeladen waren gegen die Mannschaften der Schiffe anzutreten, war von den Ergebnissen her die Wasserschutzpolizei Bremerhaven der Sieger im 'Five-A-Side-Football'-Wettbewerb. "Es hatten auch noch mehr Seeleute Interesse an der Teilnahme gezeigt. Bei unseren Schiffsbesuchen am Sonntag stellten wir jedoch wiederholt fest, dass ein Großteil der Crews arbeiten musste." Eine der Forderungen der Deutschen Seemannsmission im Rahmen eines "Fair Transport at sea" lautet daher 'regelmäßige Erholungszeiten', die z.B. für Sportaktivitäten genutzt werden könnten. Denn Sport tut Seeleuten gut und ein fitter Seemann ist auch ein sicherer Seemann. Deshalb war auf den Trostpreisen für die platzierten Teams 'I`m a FIT Seafarer' zu lesen.












