(openPR) Frankfurt, 9. September 2008. Die freesort GmbH, eine Tochtergesellschaft der börsennotierten Francotyp-Postalia Holding AG, wurde am 9. September 2008 von der Stadt Frankfurt am Main als barrierefreier und behindertenfreundlicher Betrieb 2008 ausgezeichnet.
Frau Prof. Dr. Daniela Birkenfeld, Stadträtin und Dezernentin des Dezernats Soziales, Senioren, Jugend und Sport, überreichte im Kaisersaal des Rathauses den Preis an Jutta Kunkel-Maul, Leiterin Verwaltung/Recht der freesort GmbH, und Roland Hoffmann, den Frankfurter Niederlassungsleiter der freesort GmbH. Die Stadt verlieh die Auszeichnung zum dritten Mal. Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert und wurde in diesem Jahr an zwei Firmen vergeben.
„Wir freuen uns sehr über die Auszeichnung der Stadt Frankfurt“, sagte Roland Hoffmann. „In unserem Betrieb achten wir seit der Gründung auf Barrierefreiheit und Behindertenfreundlichkeit. Der Preis ist für uns ein Ansporn, diese Themen weiter voranzutreiben.“
Von der Preissumme in Höhe von 2.000 Euro wird freesort 1.500 Euro an eine Gehörlosen-Einrichtung im Rhein-Main-Gebiet spenden. Die restlichen 500 Euro erhalten die
19 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Frankfurter Standort.
Niederlassung in Frankfurt seit Anfang 2006
Im Zuge der Liberalisierung des deutschen Postmarktes wurde freesort im Jahr 2005 mit dem Ziel gegründet, ein bundesweites Netz von Sortierzentren aufzubauen. Die Niederlassung in Frankfurt am Main wurde Anfang 2006 als zweiter Standort eröffnet. Mittlerweile zählt das Unternehmen mit neun Niederlassungen im gesamten Bundesgebiet zu den führenden Anbietern für die Konsolidierung von Ausgangspost in Deutschland. Dabei konzentriert sich das Unternehmen vorrangig auf Kunden mit großen Briefmengen. Die Briefe werden direkt beim Kunden abgeholt, nach Postleitzahlen sortiert und dann gebündelt bei einem Briefzentrum der Deutschen Post eingeliefert. Darüber hinaus arbeitet freesort auch mit alternativen Postzustellern in ganz Deutschland zusammen. Die Kunden haben somit die Wahl, ob die Brieflogistik über die Deutsche Post oder über alternative Dienstleister erfolgen soll.
Engagement für barrierefreie Stadt
Die Stadt Frankfurt würdigt mit ihrem Preis Unternehmen für ihr Engagement für eine barrierefreie Stadt. Eine Jury, bestehend aus Vertretern der Stadtverordnetenversammlung, der Behindertenbeauftragten und der Vorsitzenden des Behindertenbeirates bewertet die Bewerbungen nach folgenden Gesichtspunkten: barrierefreie Zugänglichkeit der Geschäftsräume, besonderer Service für behinderte Kundinnen und Kunden, barrierefreie Arbeitsplätze und deren Ausstattung sowie das Engagement und die Bereitschaft zur Beschäftigung. Dabei geht es um Menschen mit körperlichen oder Mehrfachbehinderungen, mit Lernschwierigkeiten sowie blinde oder gehörlose Menschen.










