(openPR) Ausgezeichnet wird: Demokratie im Betrieb
Mitreden und mitbestimmen im Betrieb – ein Ziel, für das sich viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer tagtäglich einsetzen. Doch nicht jeder Arbeitgeber ist offen für die Ideen und Vorschläge der Beschäftigten. Mit dem Preis „Demokratie im Betrieb“ zeichnet die Landesarbeitsgemeinschaft Arbeit und Leben 2011 zum zweiten Mal Initiativen, Projekte, Personen oder Aktionen aus, die für mehr Demokratie und Beteiligung in Unternehmen stehen. Schirmherr des diesjährigen Preises ist Guntram Schneider, Minister für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen. Ausgezeichnet werden innovative Formen und Modelle von Beteiligung im Betrieb, Gleichstellungsprojekte, Neugründungen von Betriebs- oder Personalräten, Schwerbehindertenvertretungen oder Jugendvertretungen sowie Projekte, die die Rechte von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern stärken. „Uns kommt es darauf an, das Engagement von Beschäftigten hervorzuheben, die sich für mehr Beteiligung, bessere Arbeitsbedingungen oder die Schaffung neuer Arbeitsplätze eingesetzt haben“, erklärt Günter Schneider, Geschäftsführer von Arbeit und Leben: „Oft wird Mitbestimmung als Hemmschuh für die Weiterentwicklung von Unternehmen dargestellt. Das Gegenteil ist der Fall. Innovative Vorschläge aus der Mitarbeiterschaft bringen die Betriebe voran.“ Ein gutes Beispiel hierfür sei der Jugendauszubildendenvertreter, der mit seinem Engagement für die Übernahme aller Auszubildender bei einem Essener Werkzeugmacher 2009 den ersten Preis errang. Für den Wettbewerb können sich Einzelpersonen, Teams, Gruppen sowie gesamte Vertretungsgremien bewerben. Neben Vertretern von Arbeitgebern und Gewerkschaften entscheiden über die Preisträger: Bernhard Pollmeyer, Landesschlichter NRW, Professor Franz Josef Düwell, Vorsitzender Richter am Bundesarbeitsgericht sowie Maria Springenberg-Eich, Leiterin der Landeszentrale für politische Bildung NRW. Dabei werden vor allem folgende Kriterien berücksichtigt: Beteiligungsorientierung, innovativer Charakter, Nachwuchsförderung, Geschlechtergerechtigkeit und Förderung von Partizipation im Betrieb. Voraussetzung ist, dass der Betrieb mindestens eine Niederlassung in Nordrhein-Westfalen hat.
Vorschläge und Bewerbungen können bis zum 15. Juni 2011 unter dem Stichwort „Preis Demokratie 2011“ eingereicht werden bei der Landesgeschäftsstelle von Arbeit und Leben: Arbeit und Leben DGB/VHS NW, Mintropstraße 20, 40215 Düsseldorf (www.aulnrw.de). Der Preis wird am 23. November 2011 im Anschluss an den Arbeitsrechtstag Rhein-Ruhr in Essen feierlich übergeben.










