(openPR) München, 07.09.2008
Radiologische Untersuchungsmethoden sind schon lange Standard, wenn es darum geht, einen Krankheitsverdacht wie beispielsweise Krebs zu bestätigen. Der Nachteil besteht aber darin, dass sie lediglich Aufschluss über die anatomischen Eigenheiten geben und keine besondere Zellaktivität nachweisen können.
Deshalb arbeitet die Diagnoseklinik München auch mit der Positronen-Emissions-Tomographie, kurz PET. Bei diesem Verfahren wird dem Patienten eine Glukoselösung injiziert, die mit einem schwach radioaktiven Element angereichert ist. Dieses Element hat eine recht kurze Halbwertszeit - das heißt, es zerfällt schnell -und zeigt die Stellen im Körper an, wo viel Energie benötigt und deshalb eine Menge Glukose verstoffwechselt wird. Das ist deswegen eine sehr genaue Methode, weil Entzündungen, gut- wie bösartige Tumore und auch Metastasen einen hohen Zuckerstoffwechsel haben und so gut erkannt und unterschieden werden können.
Ist der PET-Befund negativ, so können Krebserkrankungen weitgehend ausgeschlossen werden und die Ärzte der Diagnoseklinik München können auf weitere Untersuchungen verzichten und so unnötige Strahlenbeastungen vermeiden.
Bekräftigt die PET aber den Verdacht, so wird im Anschluss die zielgerichtete UCT durchgeführt, eine Ultraschnelle Computertomographie. So kann das betroffene Organ genauestens in einzelnen, hauchdünnen Schichten abgebildet werden. Anschließend werden mittels Bildbearbeitungssoftware die Ergebnisse aus der PET-Untersuchung den UCT-Bildern exakt zugeordnet und als PET-CT dargestellt. Diese offenbaren somit dem behandelnden Arzt die pathologische Struktur des auffälligen Bereichs, so dass er eine präzise Diagnose stellen kann.
Auch bei der Aufklärung neurologischer Auffälligkeiten eignet sich die PET dank ihrer Genauigkeit bestens als Untersuchungsmethode. Beispielsweise lässt sich in 85% aller Fälle eine klare Unterscheidung zwischen Alzheimer und anderen Krankheiten, die sich ähnlich äußern können, treffen und das Stadium der Krankheit feststellen. Bei Epilepsie-Patienten wird durch Anwendung der PET der Krankheitsherd ermittelt und im Vorfeld einer Operation wichtige Einzelheiten ersehen, welche die Erfolgschancen des Eingriffs deutlich erhöhen.
Im Bereich der nichtinvasiven Diagnostik gehört die PET eindeutig zu den wichtigsten und präzisesten Untersuchungsmethoden und ist aus dem Programm der Diagnoseklinik München nicht mehr wegzudenken.








