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Professor Karl: „Assistenzsysteme müssen Menschen unaufdringlich unterstützen“

02.09.200816:07 UhrMedien & Telekommunikation

(openPR) Innovative Produkte könnten zum Exportschlager werden

Karlsruhe/Berlin, 2. September 2008, ne-na.de - Die Grand Challenges-Initiative der Gesellschaft für Informatik (GI) gi-ev.de und der Informationstechnischen Gesellschaft (ITG) zeigt Forschungs- und Entwicklungsthemen der technischen Informatik auf. Sie sollen laut Professor Wolfgang Karl von der Uni Karlsruhe zu einer langfristigen Arbeitsplatzsicherung beitragen. „Unsere Gesellschaft steht vor großen Herausforderungen: der Klimawandel, die knapper werdenden Energieressourcen, der demografische Wandel, die Erhaltung der Mobilität. Es stellt sich die Frage, was die technische Informatik zur Lösung dieser Probleme beitragen kann – und das vor dem Hintergrund der technologischen Entwicklungen wie der Halbleitertechnologie, der Steigerung der Bandbreiten in Kommunikationsnetzen, intelligenter Sensorik oder der Nanotechnologie“, sagt Karl im Interview mit der Computer Zeitung http://www.computerzeitung.de.



Eine zentrale Rolle spiele Ambient Assisted Living (AAL). Es gehe um Assistenzsysteme im Gesundheits- und Lebensbereich, in der Verkehrs- und Automobiltechnologie und um Serviceroboter. „Hier sollen diese Enabling Technologies zum Einsatz kommen und Menschen unaufdringlich unterstützen. Dies ist vor allem eine interdisziplinäre Aufgabe: Ärzte und Psychologen wissen ja mehr als Informatiker darüber, wie die Menschen am besten mit neuen Technologien umgehen können“, erläutert Karl gegenüber der Computer Zeitung

Die Assistenzsysteme werden auch nach Prognosen von Lupo Pape, Geschäftsführer des Berliner Softwareunternehmens SemanticEdge http://www.semanticedge.de in den nächsten Jahren ein zentrales Thema der Informatik sein. „Hermann Maurer, Professor für Informatik an der Technischen Universität Graz, hat dafür den Begriff des allgegenwärtigen Computers geprägt. Wir werden virtuelle und persönliche Assistenten bekommen, die uns privat und beruflich unterstützen. Der Zugriff auf nützliche Informationen wird mit Geräten erfolgen, die stark mit den Menschen verbunden sind“, so Pape, Experte für Sprachdialogsysteme, im Gespräch mit NeueNachricht http://www.ne-na.de.

Handys werden in Zukunft etwa die Form von Brillen bekommen und mit neuen intuitiven Interaktionsmöglichkeiten den Menschen als persönliche Assistenten ständig begleiten. Mini-Geräte würden alle Eigenschaften eines leistungsstarken Computers aufweisen mit Funktionen eines Bildtelefons, eines Radio- und Fernsehgerätes, eines Video- und Fotoapparates und eines Global Positioning Systems. Es könne als Zahlungsmittel fungieren, als Reiseführer und als Auskunfts- , Buchungs- und Kommunikationsgerät. Nach Einschätzung des Verbandes der Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik (VDE) http://www.vde.com können bedarfsgerechte AAL-Produkte zum Exportschlager „Made in Germany“ werden.

Nach der großen Resonanz auf den Auftaktkongress im Januar 2008 veranstalten deshalb der VDE und das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) am 3. und 4. Februar 2009 den zweiten AAL-Kongress im Berliner Congress Centrum (BCC). Im Mittelpunkt stehen Anwendungen, in denen die unterschiedlichen Aspekte beim Einsatz der AAL-Technologien diskutiert und bewertet werden. Das Verständnis um die Zusammenhänge fördert die Entwicklung bedarfsgerechter und marktorientierter Produkte.

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