(openPR) Brühl - „Bevor ich mich beworben habe, kannte ich den Beruf des EDV-Sachverständigen nicht. Seitdem ich dort arbeite, fragen mich auch meine Familie und Freunde immer wieder: „Was macht denn ein EDV-Sachverständiger?“, berichtet Bea-te Menzel. Die junge Frau arbeitet seit kurzem als Marketing-Assistentin bei den EDV-Sachverständigen Streitz in Brühl.
Diese Frage zeigt, dass eigentlich kaum jemand weiß, wie hilfreich im Zeitalter der Informati-ons- und Kommunikationstechnik jemand mit Sachverstand sein kann. Die Antwort ist ein-fach! Die Sachverständigen helfen bei Problemen im IT-Bereich. "Jeder Fall ist auf seine Art einzigartig und spannend. Langweilig wird es bei uns nie", erläutert Dr. Siegfried Streitz in Brühl. Er ist von der Industrie- und Handelskammer zu Köln öffentlich bestellter und vereidig-ter Sachverständiger. Ein Beispiel: Bei einem Steuerberater wurde zur besseren Bearbeitung der einzelnen Kundendaten ein neues Programm installiert und entsprechend den hausinter-nen Anforderungen weiter entwickelt. Das Programm zeigt jedoch bei der Anwendung nicht den erwünschten Erfolg. „Nun helfen Menschen mit Sachverstand. Sie ermitteln systema-tisch und suchen nach den möglichen Fehlern, die Grund für die nicht erreichte Arbeitser-leichterung sind. Alles wird detailgenau durchsucht und die Beweise werden gesammelt. So hat man schnell und unkompliziert Fakten zur Hand, die zu einer Einigung mit dem Lieferan-ten führen können“, erläutert Frau Menzel. Mein Sohn, der meinen Erklärungen auch zuhör-te, brachte es dann mit seiner Frage auf den Punkt: „Mama, arbeitest Du jetzt bei Sherlock Holmes?“ Der Vergleich passt, denn wie bei Holmes muss der Sachverständige nach Spuren suchen, Fehler feststellen und beurteilen.
Ein anderes Beispiel führt Dipl.-Ing. Rolf Hufschlag an, der sich an einen Geschäftsführer ei-nes mittelständischen Unternehmens erinnert, dessen Buchhaltung zwei Monate lang keine Rechnung mit dem neuen IT-System erstellen konnte. Ein Netzwerkdefekt verhinderte den reibungslosen Betrieb der Softwareanwendung. „Wenn der Geschäftsführer damals schon gleich gewusst hätte, dass es dafür auch Sachverständige gibt, hätte er sich eine Menge Zeit und Nerven sparen können“, erwähnte Dipl.-Ing. Rolf Hufschlag. Oft stellt sich, wie in diesen genannten Beispielen, die Frage: Wer ist hier eigentlich schuld? Die Sachverständigen klä-ren die Verantwortlichkeiten und schreiben ein unabhängiges Gutachten, um im schlimmsten Fall einen Richter in die Lage zu versetzen, ein gerechtes Urteil zu sprechen.
"Eigentlich könnten viele Fälle und Streitigkeiten vor Gericht vermieden werden, wenn es den Parteien gelänge, im Vorfeld ihre Hausaufgaben zu machen." so Dr. Siegfried Streitz.









