(openPR) Prof. Dr. Alfred Saupe, einer der Pioniere der Flüssigkristallforschung, verstarb am 3. August 2008 in Badenweiler im Alter von 83 Jahren.
Alfred Saupe, geboren am 14. Februar 1925 in Badenweiler, studierte Physik und schrieb seine Doktorabeit am Physikalischen Institut der Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg im Breisgau. Hier entwickelte er eine Theorie (Maier-Saupe-Theorie) zum Verständnis von Flüssigkristallen, die heute in vielerlei Anzeigeelementen verwendet werden und vom Handy über die Displays im Autocockpit bis zu den TV-Flachbildschirmen unser tägliches Leben begleiten. Nach einem 23-jährigen Aufenthalt als Physikprofessor in Kent/Ohio, USA, kam er 1992 nach Deutschland zurück und leitete noch weitere fünf Jahre eine Max-Planck-Arbeitsgruppe für „Flüssigkristalline Systeme“ an der Martin-Luther-Universität in Halle (Saale).
Für seine Arbeiten über Flüssigkristalle wurde Alfred Saupe mit zahlreichen internationalen Ehrungen und Preisen ausgezeichnet.











