(openPR) Im Zentrum der diesjährig sechsten Messeausgabe der ART.FAIR 21 stehen neue Märkte aus Asien: Vier Galerien aus Taiwan und sechs Galerien aus Korea präsentieren sich im Kreis der 59 Aussteller in der Zeit vom 2.-5. Oktober. Die Messe für aktuelle Kunst hat sich für Freunde und Liebhaber zeitgenössischer Kunst zum Pflichttermin im rheinischen Kunstherbst entwickelt. Im vergangenen Jahr zählte die ART.FAIR 21 30.000 Besucher. Stetig steigendes Publikumsinteresse und die Rekordverkäufe des vergangenen Jahres, bestätigen das erfolgreiche Messekonzept: Ein lebendiges und spannendes Zusammenspiel von namhaften und jungen Galerien sowie renommierten Künstlern und Newcomer Positionen.
Der Beirat und die Messeleitung haben in diesem Jahr die Aussteller zu Einzelpräsentationen ermutigt. Aus dieser Anregung haben sich Solo-Shows entwickelt, die als individuelle Präsentationsform Werke auf teilweise sehr großen Standflächen zeigen, die den gesetzten Messerhythmus der Kojenfolge zu Gunsten eines offenen und spannungsvollen Ausstellungsbildes aufbrechen. Insgesamt verdeutlicht die Größe der gebuchten Standflächen, die zu über fünfzig Prozent zwischen 150 m2 und 70 m2 liegen, die große Zufriedenheit der Galeristen mit dem Messekonzept der ART.FAIR 21. Nach intensiver Auswahl des Zulassungsausschusses präsentiert die ART.FAIR 21 aus über 280 Bewerbungen 59 Galerien aus 9 Ländern und von 3 Kontinenten. Ein hochkarätiges, interdisziplinäres Eventprogramm aus Musik/Video, Performance und Tanz/Theater (gesonderte Ankündigung folgt) unterstützt die ohnehin pulsierende Stimmung, die aus der ART.FAIR 21 den verkaufsstarken Marktplatz für Kunst des 21. Jahrhunderts macht, der Aktualität garantiert.
ART.FAIR 21 PREVIEW 2008 (Eine Auswahl)
ETABLIERTE POSITIONEN
Namen wie Tony Cragg und Gerhard Richter zählen zu den Großen der Gegenwartskunst, deren aktuelle Arbeiten aus 2008 am Stand von Terminus (München) zu sehen sind. Aktuelle Werke der letzten drei Jahre von John Chamberlain machen die Koje der Galerie auch dieses Jahr wieder zum Anziehungspunkt. Wie immer trifft sich die Galeriepräsentation mit ihrer Mischung aus renommierten und jungen Künstlern mit dem Messekonzept der ART.FAIR 21.
Fergus Greer ist ein bekannter englischer Porträtfotograf, der sowohl in London als auch in Los Angeles arbeitet. Er porträtiert große Persönlichkeiten, Künstler, Schauspieler, Politiker, u.a. Damien Hirst, Hugh Grand, Julie Christie, Margret Thatcher. Seine Fotos werden u.a. von der National Porträt Gallery in London gesammelt. Fergus Greer wird neben aktuellen Arbeiten von Jus Juchtmans präsentiert von Susanne Albrecht (München).
Der flämische Künstler Jan Fabre hat dafür gesorgt, dass auch tote Fliegen und überfahrene Hunde einen angemessenen Platz im Museum erhalten. Ob mit Performance oder Skulptur, als Regisseur oder Choreograph, Jan Fabre gehört zu den Richtungsweisern der zeitgenössischen Kunst. Auf der ART.FAIR 21 zeigt aus 2008 mit dem Titel „Schijtende vredesduiven en ratten van de lucht (model for Louvre)“, eine Arbeit aus Stein, Muranoglass und Tinte, die italienische Galerie Berengo Studio 1989 aus Venedig.
Mit Altmeistern der Pop Art wie Tom Wesselmann, mit Damian Hirst und Sigmar Polke, bringt aus Korea die Galerie de Lee aktuelle Highlights zeitgenössischer Kunst auf die Messe.
Aquarelle von Norbert Bisky und aktuelle Arbeiten von Günther Förg und A.R. Penck zeigen Geuer & Breckner (Düsseldorf).
Max’Projects-SixFriedrichlisaUngar aus München zeigt u.a. Peter Zimmermann.
NEUE POSITIONEN
Dirk Brömmel, gezeigt von Albert Baumgarten (Freiburg), erhöht in seinen Arbeiten seine digital freigestellten Motive zu wesenhaften Protagonisten. Ein ganzes Kompendium der Rheinschifffahrt bietet die Serie kopfüber, womit auch gleich die Methode beschrieben ist: Dirk Brömmel fotografierte sie von Brücken herab.
Der kurdische Künstler Erdogan Bulut, Schüler von Per Kirkeby und Thomas Bayrle, wird mit seiner großformatigen Malerei auch in diesem Jahr im Zentrum des Messestandes der galerie k9 (Hannover) stehen. Liebhaber und Sammler seiner Malerei werden von brandneuen Fotoarbeiten aus seiner Hand überrascht.
Was macht den Menschen aus? Existenzielle Fragen, die die junge Düsseldorfer Künstlerin Yvonne van Acht beschäftigen. 2006 war die Künstlerin als Finalisten des Gesellschafter ART.AWARD in der Sonderausstellung auf der ART.FAIR 21 zu sehen, wo sie sich zum ersten Mal auf dem Kunstmarkt behauptete. Dieses Jahr wird Yvonne van Acht von Geuer & Breckner (München) gezeigt.
Am Stand der Berliner Galerie für Digital Art, das ?DAM? sind außergewöhnliche Beispiele der Digitalkunst, wie z.B. von Gero Gries zu sehen. Der Künstler versteht die computergestützte Bildproduktion als eine Fortsetzung der Malerei mit anderen Mitteln. Seine Bilder muten einerseits fotorealistisch an, wären mit den Mitteln der Fotografie jedoch unerreichbar. Im Kontrast dazu steht Margret Eicher. Die Künstlerin ist vor allem für ihre großformatigen Tapisserien bekannt und schafft Arbeiten, die zeitgenössische Bildinhalte und traditionelle Medien miteinander kombinieren und in Dialog setzen.
Die Werke des Spaniers Salustiano Garcia fallen durch farbenstarke, ungewöhnliche Portraits auf. Sein riskantes Format, die runde klassische Tondo-Form, seine eigenwillige Farbgebung, die Eleganz des Models, all dies schafft in den Werken eine dramatische Szene, die den Betrachter an das Bild fesselt. Und das gelingt perfekt bei der Münchner Galerie von Braunbehrens, deren Stand wieder einmal zu einer der Messeattraktionen wird.
JUNGE POSITIONEN
artKitchen (Amsterdam, Niederland) zeigt Hugo Kaagman
Der Internationale Künstler Hugo Kaagman gilt als die Schlüssel-Figur in den Niederlanden, wenn es um Stencil - art geht.
Crespi (Mailand, Italien) zeigt Lisi Raskin
Der Künstler schafft komplexe Installationen, die postatomare Visionen hervorrufen und Spannungen, Gefahren und Ängsten von realen und imaginären Gefahren eine Form geben, die heutzutage Einfluss auf die Menschheit haben.
Wolfgang Gmyrek (Düsseldorf, Deutschland) zeigt Katja Pfeiffer
Die raumgreifenden Installationen von Katja Pfeiffer bestehen aus bemalten MDF Platten, die wie in einem Perspektivdiorama des 19. Jahrhunderts zu einem faszinierenden Illusionsraum gestaffelt sind.
Jörg Heitsch (München, Deutschland) zeigt Georg Küttinger
Georg Küttinger fügt einzelne Fotografien einer Landschaft zu einem fiktiven Bild zusammen. Unterschiedliche Perspektiven fließen ineinander, überlagern sich, bilden etwas Neues. Das verblüffende Resultat: Ein und dieselbe Landschaft, aber viele verschiedene Blickwinkel, Eindrücke und Imaginationen.
McCaig-Welles & Rosenthal (San Francisco/Brooklyn, USA) zeigt Eric Joyner
Joyner's Arbeiten werden von Popkultur und der traditionellen Technik beeinflusst. Seine Gemälde sind in üppigen kräftigen Pinselstrichen gearbeitet, welche die Schwere in Joyners Schauplätzen unterstreichen.
Strychnin (Berlin, London, New York) zeigt David Hochbaum
David Hochbaums Bilder sind vielschichtig: nicht nur physisch sondern auch historisch wird hier der figurative Ansatz der Fotografie des 19. Jahrhunderts mit dem des mittelalterlichen Alchimisten vermischt - gesehen durch die Augen eines Kubisten des 20. Jahrhunderts.
Barbara von Stechow (Frankfurt, Deutschland) zeigt Justine Otto und Rudd Cameron
Zentrales Thema der Malerei von Justine Otto sind Heranwachsende, deren unmittelbare, ernsthafte Blicke von ihrer Gefühlswelt sprechen. Justine Otto ist Absolventin der Frankfurter Städelschule, wo sie unter Peter Angermann und Michael Krebber studiert hat. Der in Berlin lebende britische Künstler Cameron Rudd fängt Szenen mit der Videokamera ein und setzt sie in gemalte Momentaufnahmen um. Wie unscharfe Filmstills wirken diese Bilder von nächtlichen Szenegegenden, öffentlichen Treffpunkten und aktuellen Ereignissen.
SOLO
Die Kölner Galerie Teapot offeriert und fokussiert als One-man-Show den Künstler Thomas Grundmann, der durch seine in Öl gemalten „Simpelst-Collagen“ ein Flirren in der Wahrnehmung des Betrachters erzeugt. Das Zusammenfügen von nur zwei Elementen erschafft eine völlig neue komplexe Sinn-Welt und fordert zum Nachdenken über unsere Ikonografie auf.
Burkhard Eikelmann aus Düsseldorf zeigt als Solo-Show den Newcomer Nathan Ritterpusch. Der Künstler gehört zu einer neuen Generation von New Yorker Künstlern, die sich einer Vielzahl von Medien und Inspirationsquellen bedienen, dabei changieren die Motive zwischen Science Fiction, Märchenwelt und persönlicher Erfahrung.
Bei Jos Art aus Amsterdam bespielt Benjamin Nachtwey den kompletten Stand. Nachtwey versteht seine Bilder als eine Art Erinnerungsarbeit, da die Bildmotive häufig aus subjektiven Erlebnissen entstehen. Jedes Thema erfordert eine spezifische Malerei: die Stadt andere formale Lösungen als der Themenkomplex Tankstellen oder Grüne Landschaften.
SPECIAL
Koreanische Kunst setzt Impulse. „Made in Taiwan“ wird zum Gütesiegel
Die Koreanierin Seo, zu sehen am Stand von Michael Schultz (Berlin, Deutschland), spiegelt nicht nur eine Auseinandersetzung mit der deutschen, sondern auch mit der europäischen Kunsttradition wieder, die Anlehnung an Arbeiten von Ernst Ludwig Kirchner oder Caspar David Friedrich zeigen. Asiatischen Ursprungs bleibt ihre „Linie“. Diese strukturiert, konturiert oder formt Landschaften und menschliche Körper. In ihren Bildern werden bis zu 10.000 Papierstücke zu bemerkenswerter Struktur und Tiefe verarbeitet.
Dynasty Art Gallery (Taipeh, Taiwan) zeigt Lai Pei-Yu
ist ein Auszug von "Stadt-Serien". Die Bilder wurden abgezeichnet und in Punkte übertragen. Durch die Anordnung der Punkte sieht die Arbeit wie eine "gezippte Datei" von Taipeh aus.
Grand Siècle (Taipeh, Taiwan) zeigt Su Meng-Hung
Im Jahr 2003 verwendete der Künstler Gemälde von Blumen und Vögeln der Ming-Dynastie und der Ching-Dynastie aus der Sammlung des National Palace Museums und schuf die "Kai Dao Di Mi" - Serien. Seitdem hat er eine künstlerische Sprache entwickelt, die einen Dialog zwischen klassischer Tradition und modernem Konzept präsentiert.
PK Gallery (Seoul, Korea) zeigt Kim Kye Wan










