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SEE ME, HEAR ME, FEEL ME, MOVE ME - THEATER/PERFORMANCE - MUSIC ACTS - INSTALLATION AUF DER ART.FAIR 21

28.08.200816:29 UhrKunst & Kultur
Bild: SEE ME, HEAR ME, FEEL ME, MOVE ME - THEATER/PERFORMANCE  - MUSIC ACTS  - INSTALLATION AUF DER ART.FAIR 21
TA.PE21/Mary-Noele Dupuis: en flammes, Fotograf:Werner Pusch
TA.PE21/Mary-Noele Dupuis: en flammes, Fotograf:Werner Pusch

(openPR) Seit ihrem Start vor sechs Jahren weitet die Kölner Messe für aktuelle Kunst – ART.FAIR 21 - mit Music Acts und performativer Kunst ihr interdisziplinäres Konzept im Loft (Pilsner Urquell Lounge) des ehemaligen Postgebäudes in historischem Backsteincharme des EXPO XXI, aus. Das Ergebnis ist ein angesagtes Programm, das sein eigenes Publikum zieht. Dies wird besonders in diesem Jahr ein Auge auf die Creme de la Creme der Kölner Tanz- und Performancekunst werfen, ein Ohr für Jazz, Swing, Soul, House und Electro Music von international bekannten Music Acts haben, und auf den Aftershow-Partys den Messeloft der ART.FAIR 21 als Club besuchen. Die Programmmacher sind:

SEE ME
TA.PE 21 (Theater/Performance): Was in der ansässigen Performanceszene bisher undenkbar schien, erreicht unter Kuratierung von Maika Paetzold das kompakte Theaterprogramm des Kölner freien Theaters auf der ART.FAIR 21. Die Messe für aktuelle Kunst bietet den Interaktionen der darstellenden Künste den Freiraum, den die etablierten Performance- und Theaterinszenierungen, junge Kölner Talente sowie internationale Gäste für ihre spannungsgeladenen Darbietungen benötigen: Breite Öffentlichkeit, Coole Location, Freies Spiel. Sechs Stunden ART.FAIR 21 bedeuten am Freitag, den 3. Oktober zwischen 14h und 21h stündlich aktuelle Inszenierungen von sechs verschiedenen Ensembles. Ein Programmpunkt, den in Köln so schnell keine weiteres Event an die Wand spielen wird. Mit dabei sind: ›Mary-Noele Dupuis‹, die nicht nur hinsichtlich ihrer Performances, als Off-Art Größe des Kölner Kultur-Undergrounds gilt. Mit den Ensembles ›disdance project‹ und ›POGOensemble‹ sind zwei interessante Gruppen im Programm, die bereits für den Kölner Theaterpreis und Tanztheaterpreis nominiert wurden. Auch ›DRAMA KÖLN‹ findet sich zur Freude aller Fans auf der ART.FAIR 21 ein. Mit dem Kölner Performance-Kollektiv › SEE! ‹ weitet sich das diesjährige Programm bis in die Tiefen des Zuschauerraumes aus. Man darf gespannt sein.

International:
›MOUVOIR‹ - Cactus Bar (Ausschnitt)
Mit dem ›MOUVOIR‹ ist ein international bekanntes und etabliertes Ensemble vertreten, welches für hochrangige Inszenierungen steht. Das Thema: Was kann Liebe noch sein, in einer Zeit ohne jegliche sexuelle Tabus? In einer geheimnisvollen Bar begegnen sich Gestalten der Nacht, wie sie unterschiedlicher nicht sein können, oszillierend zwischen der Sucht nach Aufmerksamkeit und dem Bedürfnis nach Momenten voller Echtheit. In einer skurrilen Verbindung von Bewegung, Sprache und Inszenierung. Tanz: Douglas Bateman, Schauspiel: Jens Münchow, Choreografie/Konzept: Stephanie Thiersch / www.mouvoir.de

Preisgekührt:
Zwei Gruppen, die bereits für den Kölner Theaterpreis und Tanztheaterpreis nominiert wurden.
›DISDANCE-PROJECT‹ - Ein Bericht für eine Akademie (Ausschnitt) wirft die Frage auf: „Was macht uns eigentlich so sicher, dass wir Menschen höher entwickelte Wesen sind, als beispielsweise eine Kartoffel?“ Ihre Vermutung: „Wir versuchen die Welt zu beherrschen, wir halten fest am Fortschrittsglauben, wir isolieren uns von der menschlichen Wirklichkeit. Aber die Sehnsucht nach Verschmelzung besteht in unseren Körpern fort.“
Tanz/Schauspiel: Paula Scherf und Bastian Zeßner, Video: André Lehnert, Regie: Gerhard Roiß
›POGOensemble‹ - 3PS (Preview)
In 3PS agieren drei Akteure als Elemente einer MenschMaschine und erkunden, wie aus kleinen Fluktuationen neue System-Zustände entstehen.
Tanz: Dilan Ercenk, Denise Temme, Tessa Temme / www.pogoensemble.de

In Köln unterwegs:
›DRAMA KÖLN‹ - LauteR Kölner Wünsche (Produktion)
Was sind die Wünsche einer Stadt? Diesen und andere Fragen an die Kölner geht auf der ART.FAIR 21 DRAMA KÖLN nach. Das wundersame Wunschmobil, das die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Kölner Wünsche einsammelt, ist neugierig und macht neugierig auf alles, was kommen mag. DRAMA KÖLN lehrt die Kölner das Wünschen. Auch im Rahmen des Festival Politik im freien Theater (13.-23. November). Zu allererst aber auf der ART.FAIR 21. Und wehe, alle sind wunschlos glücklich!
Künstlerische Leitung: Philine Velhagen / www.drama-koeln.de

Bekannte Under Dogs:
›MARY-NOELE DUPUIS‹ - Tri(e)bulations (Performance/Produktion)
Mary-Noele Dupuis ist als Off-Art Größe des Kölner Kultur-Undergrounds bekannt. Für sie ist der „KÖRPER“ nicht „nur“ ein Organismus. Er ist sein imaginärer Teil, der durch das Symbolische bearbeitet und als Sprachwesen existiert. Sein Wesen ist bestimmt durch sein eigenes Glück und sein Scheitern. Zusehen sind: „Am Anfang war das Wort“ und „Der Versuch einen Kuh-Kopf zum Sprechen zu bringen“.
Performance: Mary-Noele Dupuis / www.mndupuis.de

› SEE! ‹ - ART.FAIR 21 Inszenierung
„See“ weitet sich das diesjährige Programm bis in die Tiefen des Zuschauerraumes aus. Man darf gespannt sein auf eine lebendige Raumskulptur aus 25 Personen. Ob auf der Fußgängerzone, dem Opernvorplatz oder aktuell auf der ART.FAIR 21. Die Gruppe von Performern bildet einen Raum, der den Besucher mit sich selbst konfrontiert. Man darf gespannt sein auf die eigens für die Kunstmesse konzipierte lebendige Raumskulptur.
Konzept: S.E. Struck und Alexandra Dederichs / www.seeindeinerstadt.de

MOVE ME
Select (Music – Electro/House): Seit Oktober 2006 vereint Select Fotografie und elektronische Musik. Nach einem Gastspiel in Barcelona und zahlreichen Veranstaltungen in Köln wird die Gruppe auf der ART.FAIR 21 am Samstag, den 4. Oktober ab 22h wie gewohnt, erstklassige national sowie international bekannte elektronische Acts präsentieren. Dj: Chloe (Paris,Kill the Dj records)
Live: Marcin Czubala (Poznan,Mobilee records) / Dj: Christian Schölzel (Köln,Kompakt) / Dj: Lucy Milanova (Köln,Stadt Venlo) / VJ: Shang 1 (Köln)

Rhythmusgymnastik (Music Act) ist die schnellste Methode um schlanker, schöner und beweglicher zu werden. Rhythmusgymnastik ist Tanz, Aerobic und Sport, verbunden mit viel Spaß und heißer Musik. Die beiden Ausnahme Sportler Dj Powerfun und das freche Bleibchen, schlagen diesmal künstlerisch zurück. Am Freitag, den 3.Oktober ab 22h werden die knallharten Action-Paradies-Vögel im Rahmen der ART.FAIR 21 ihr 100% Fitness Entertainment Programm durchziehen. Eine Nacht lang werden Team Rhythmusgymnastik + Special Guests ihre Tanzmuskulatur bis zum Äußersten fordern. Bitte Handtuch mitbringen!
HipHop, Funk und Fun-Tunes: Dj: Dj Powerfun / Dj: Bleibtreuboy / Special Guests & Performance

HEAR ME
feliz (Vernissageparty- Jazz/Latin/Soul): Die Band präsentiert Donnerstag, den 2. Oktober 17.30h ein musikalisches Programm aus traditionellen Jazz/Swing Arrangements, lateinamerikanischer Musik und Soul. Die Musik ist lyrisch, anspruchsvoll und charmant, wirkt nie aufdringlich und ist doch angenehm präsent. Sie Gruppe begeistert durch virtuos solistische Darbietung und ist immer authentisch.
Angela Luis (Vocals) / Felix Heydemann (Guitar) / Felix Petry (Sax)

CAPILARI & SALVAVIDA, all night long (Vernissage Party – House Music) sorgt Donnerstag, den 2. Oktober 21.30h für “House” Mix. Das angesagte DJ Team baute sich neben zahlreichen Gigs auf Events wie der „Loveparade“ und der „Snowzone“, sowie diversen Markenevents von Bacardi und Lucky Strike eine eigene Partyreihe in Köln auf.
Dj: CAPILARI & SALVAVIDA (Art of House, Köln) / Live: Live Saxo KAIYDO GARCIA (Pacha Ibiza) / Dj: cala loca (PollerWiesen, pool) / Vj: Philip Schnurr (A>>Head Screen).

FEEL ME
ROLLING HOME (Klanginstallation): MAKE YOUR SPACE A BETTER PLACE nennt sich die ortsbezogene Klang-installation von Tanja Hemm. Für die ART.FAIR 21 2008 hat Tanja Hemm die zentralen Toilettenanlagen im Ausstellungsbereich bearbeitet und hat dazu sieben Klopapierrollen im Gepäck.

Lichtfaktor (Video-Light-Show): Reizen Samstag, den 4. Oktober die Möglichkeiten des “Lightwriting” aus.

Reflectere Marfa Lights / 2-Kanal Videoinstallation | ca. 30' Loop (Light-Show): Taucht Sonntag,den 5. Oktober um 11h die Pilsner Urquell-Lounge auf der ART.FAIR 21 in Marfa-Lichter Space-Beleuchtung.

Kunstmarktforschung (Installation): Erfasst in täglich wechselnden Installationen eine neue Facette des Phänom Kunstmesse, ironisch und kritisch in vier kurze Videos von Sandra Hoitz & Stefanie Pürschler.

TOUCH ME
Stefanie Trojan (Performance), vertreten durch die Galerie Royal, München, hinterfragt Donnerstag, den 2. Oktober mit ihren Performances menschliche Gewohnheiten und Verhaltensmuster. Sie entwickelt ihre Arbeiten immer für den jeweiligen Ort und tritt meist in direkten Kontakt mit den Besuchern. Für die ART.FAIR 21 entwickelt die Künstlerin im allgemeinen Messegeschehen mit einzelnen BesucherInnen situationsbezogene Interaktionen. Der besondere Charakter der Performances liegt im Überraschungsmoment. Als Location wird sich die Kunstmesse, mit ihren zahlreichen Regeln, Rollen und Ritualen für die Arbeiten von Stefanie Trojan besonders gut eignen.

Lisa Cieslik (Performance) setzt sich in ihrer Performance „Konsumrealismus“ mit Konsum in aller Form auseinander. Beispiele der Pfeilspitzen des Konsums sind zum einen das Milliardenprojekt des amerikanischen Stealthbomber, welches ihre langjährige Leidenschaft widerspiegelt, wie auch die uns allen bekannte Coca Cola, welche man überall in der Welt, egal ob in der Wüste Afrikas oder im Regenwald Brasiliens antrifft. Während der Eröffnung am 2. Oktober ab 17h wird Sie rund um das Thema Konsum verschiedene Aktionen durchführen.

Marc Philipps & Immaculate Movement - cc: creative camping (Performance): Unter dem Motto cc: creative camping werden die Ausstellungshallen des EXPO XXI Geländes am 2. Oktober, zur Vernissage, in eine szenische Collage gesetzt. Die Performance-Installation von ist als begeh-, begreif-, und erlebbar geschaffen. Sie benötigt die ausstellenden Künstler sowie das Messepublikum als zentrales Medium, um das zu reflektieren, was die Performer äußerlich und innerlich bewegt.

Aheadscreens humanoide Videoskulpturen (Philip Schnurr) moderiert nicht nur das Ausstellungsprogramm der ART.FAIR 21. Durch das Zusammenfügen von Mensch und Technik wird eine neue Wahrnehmung erzeugt, die der Zuschauer in dieser Form noch nicht erlebt hat. Der Betrachter soll neugierig und nachdenklich gemacht werden und positive Gefühle entwickeln.

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