(openPR) "Niemand hat die Absicht, vom Hocker zu fallen", so titelte ein online-Magazin und beschrieb damit Onkel Reinholds Thekenshow-Premiere am 13. August 2008, dem Gedenktag zum Mauerfall. Statt Mauerfall gab es Beifall und ein ausgelassenes Publikum im Theater Courage, das bis in die Nacht mit den Schauspielern bei Live-Musik und Fleischwurst-Happen pure Ruhrgebietskneipenkultur zelebrierte. Onkel Reinholds Show „Theke, Tratsch & Tequila“ wurde eröffnet mit den Worten „Ab sofort geht’s Mittwochs anne Theke“ und spätestens, als der Wirt „Russen-Peter“ die Bühne betrat, hagelte es ersten Applaus. An seiner Theke trifft sich ab sofort regelmäßig ein Gespann unterschiedlichster Ruhrpott-Originale. Eines aber haben alle gemeinsam: sie wollen Kohlenpott-Kultur leben. In zünftiger Runde wird getratscht, gelästert, musiziert und gelesen. Überraschungsgäste aus Kunst, Politik und lokaler Prominenz runden die illustre Thekenrunde ab.
So kann es auch passieren, dass ein tätowierter Mann mit freiem Oberkörper die Bühne betritt, um Onkel Reinholds Lieblingsprodukt der Lebensmittelindustrie, die Fleischwurst, zu veredeln und sie mit dem Wort „Kulturfleischwurst“ tätowiert. Als Botschafter für „Kultur, Fleischwurst & Pipapo“ sorgte Onkel Reinhold bereits im Januar 2008 für Wirbel, als er seine Bewerbung zur Kulturhauptstadt 2010 nicht verschickte, sondern als Hörspiel ins Internet setzte. Es war ein durchsichtiger Kulturbeutel mit einem „Bälleken drin“, was Onkel Reinhold dem Kulturdezernenten der Stadt Essen, vorschlagen wollte. „Ist noch nix draus geworden“, sacht Onkel Reinhold, „aber wat nich is, kann ja noch werden, ich glaub, ich ruf gleich ma bei dem Kulturtherapeuten, äh, Kulturdezernenten an“. Trifft man Onkel Reinhold, so kann man sicher gehen, dass dieser immer ein paar Scheibchen seiner Lieblingswurst dabei hat. Er hält sie für die „Deutsche Banane“ und lebenswichtig für seinen Körper, denn ohne Fleischwurst könnte er nicht der „Anpacker“ sein, so wie er ist: immer aktiv, immer unterwegs, immer neue Ideen. Auch für das Kulturhauptstadtjahr hat Onkel Reinhold schon vorgearbeitet. Sein Projekt, „ein Gedicht so lang wie die Ruhr“ läuft auf Hochtouren.
Ziel ist es, das längste Gedicht über das Ruhrgebiet zu verfassen, das es jemals gab. Mitmachen können alle Bewohner des Ruhrgebiets und natürlich alle Fans aus dem gesamten Bundesgebiet und der Welt, die sich für das Ruhrgebiet begeistern. Jeder Teilnehmer wird mit Vorname, Name und Stadt veröffentlicht. ?Im Kulturhauptstadtjahr wird das Gedicht in verschiedenen feierlichen Akten präsentiert. Ein Highlight wird das Einlassen des versiegelten Gedichts in einem Zechenschacht sein, um es für die Ewigkeit zu konservieren. Zur Information: Die Ruhr ist ein etwa 221 Kilometer langer, rechter Nebenfluss des Rheins. Um die Länge von 221 Kilomenter zu symbolisieren wird jedes Zeichen als 1cm gewertet. Bereits 8778 Zeichen wurden bereits eingesandt.?Natürlich ist der Onkel im Umweltschutz aktiv und wird das Gedicht nur im Internet veröffentlichen und auf CD speichern. Zum Wohle der Natur und dem Schutz von Wäldern.
Es bleibt spannend in der Welt des Onkel Reinhold, denn er hat noch viel vor und jeden Tag kann eine neue Idee dazu kommen. Er sucht im Moment einen Verlag, der sein Fleischwurst-Rezept-Kochbuch und seine zahlreichen Geschichten aus dem Pott veröffentlicht und Musikverleger, die die Musik von Onkel Reinhold & seinen Thekenfreunden auf CD veröffentlichen.
Aktuell jedoch brütet er über das Motto „Anmachen, Aufreißen, Abschleppen“, das der Geschäftsführer der Ruhr 2010 GmbH, Oliver Scheytt, in Mülheim am Rande eines Konzerts preisgab. „Dat dauert mir zu lange, ich sach gez schon seit einem Jahr: ANPACKEN! Und sonst nix.“.
Unter www.onkel-reinhold.de kann man mehr erfahren über den 1962 geborenen Reinhold, seine Freunde, seine Vita, Onkel Reinholds Wahlversprechen und seinem unermüdlichen Einsatz für das Ruhrgebiet.
Abdruck und Veröffentlichung frei, Belegexemplar erbeten.?Gern steht Ihnen Onkel Reinhold für ein Interview zur Verfügung.
Bildmaterial gibt es unter:
http://novanova.de/nova/presse/onkel-reinhold/or-pressefotos/











