(openPR) Lokal verankert, aber überregional präsent: Mit diesem Rezept positionieren sich fünf unabhängige Insolvenzverwalter im Wettbewerb der Kanzleien. INSOLGROUP Netzwerk Insolvenzverwaltung ist der erste Verbund seiner Art in Deutschland.
München, Juni 2008 – INSOLGROUP Netzwerk Insolvenzverwaltung: Unter diesem Namen haben sich fünf unabhängige Insolvenzverwalter aus München, Wiesbaden, Köln und Hamburg zusammen geschlossen. Ziel des Verbundes ist es, sich ab sofort bei größeren Unternehmensinsolvenzen mit Know-how, Ressourcen und Personal zu unterstützen. Nach Aussagen der Gründungsmitglieder dehnt sich ein steigender Anteil von Insolvenzen auf einen nationalen bzw. internationalen Handlungsrahmen aus. Durch eine einheitliche Verfahrensweise an allen Standorten sowie klar definierte Work-flows strebt die INSOLGROUP ein in der Branche bisher unerreichtes Qualitätsniveau an.
INSOLGROUP Netzwerk Insolvenzverwaltung ist ein Verbund selbst ständiger Insolvenzverwalter. Alle Partner sind Rechtsanwälte und seit vielen Jahren auf dem Gebiet des Insolvenzrechts spezialisiert. Sie werden von zahlreichen Amtsgerichten im gesamten Bundesgebiet bestellt. Die Gründungsmitglieder sind Dr. Jürgen Blersch und Hans-Wilhem Goetsch (BGP Blersch Goetsch Partner Insolvenzverwaltungen, Wiesbaden und Mainz), Hanns Pöllmann (Kanzlei Hanns Pöllmann, München und Saalfeld/Thüringen), Jörn Weitzmann (Kanzlei Kilger & Fülleborn, Hamburg und Rostock) sowie Andreas Amelung (Kanzlei Amelung, Brüning, Werner, Köln).
Alle Mitglieder haben sich darauf geeinigt, Insolvenzen einheitlich und unter Beachtung eines speziellen Qualitätsmanagementsystems zu bearbeitet. Die Richtlinien dafür wurden vor Gründung der INSOLGROUP von den Partnern und ihren jeweiligen Mitarbeiterstäben erarbeitet. Wesentlicher Teil dieses Prozesses war es, sämtliche Szenarien eines Insolvenzverfahrens zu definieren und verbindliche Qualitätstandards für ihre Bearbeitung fest zu legen. So herrscht ein identischer Work-Flow an allen Standorten der INSOLGROUP. Bei Kapazitätsengpässen kann ein Verwalter an jedem Punkt eines Verfahrens andere Mitglieder aus dem Netzwerk hinzuziehen. Eine eigens entwickelte Software unterstützt die gemeinsame Arbeit.
Mit dieser transparenten und qualitätsorientierten Arbeitsweise zählen die Mitglieder der INSOLGROUP zu den fortschrittlichsten Vertretern ihrer Zunft: Bislang gibt es keine verbindlichen Auflagen, die ein Insolvenzverwalter bei der Ausübung seines Berufes erfüllen muss. Systeme zur freiwilligen Zertifizierung und Qualifizierung von Verwalterbüros haben sich noch nicht im Markt etabliert. Die Qualität einer Kanzlei zu beurteilen, fällt Verfahrensbeteiligten – Richter, Banken und Gläubiger – noch immer schwer.
Die INSOLGROUP möchte mit diesem in Deutschland einzigartigen Zusammenschluss auch ein Gegenmodell zu den derzeitigen Trends am Verwaltermarkt positionieren. Jüngste Entwicklungen belegen eine Zweiteilung der Branche: Zum einen gibt es viele kleine, meist regional beschränkte Verwalterbüros, zum anderen auch eine zunehmende Anzahl an Filialisten bzw. fusionierten Agenturen. Den Kleinen, so die INSOLGROUP-Gründer unisono, mangele es oft an Kapazitäten, den Großen an regionaler Verankerung. Übrigens: Ihr Netzwerk verstehen die fünf Verwalter nicht als „Closed Shop“. Bei Eignung und der Bereitschaft, sich den auferlegten Qualitätsstandards zu stellen, können weitere Mitglieder aufgenommen werden.









