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Darmkrebs ist kein Schicksal

05.08.200811:50 UhrGesundheit & Medizin

(openPR) Die Zahlen sind alarmierend: Jährlich erkranken in Deutschland rund 71.000 Menschen an Darmkrebs. Etwas 29.000 von ihnen sterben daran. Betroffen von der Krankheit sind Frauen wie Männer gleichermaßen. Was die Häufigkeit angeht, rangiert der Darmkrebs bei beiden Geschlechtern an zweiter Stelle. Nimmt man beide zusammen, ist Darmkrebs sogar die häufigste Krebsform.



Besonders traurig an dieser Statistik ist, dass viele Menschen hätten geheilt werden können. Darmkrebs lässt sich - im Gegensatz zu vielen anderen Krebserkrankungen - durch rechtzeitige Früherkennung verhindern oder gar heilen! Trotz dieser positiven Prognose betreiben immer noch viel zu wenige Menschen Vorsorge. Die Felix Burda Stiftung nennt als Gründe die Angst vor der Untersuchung und die Unkenntnis über die hervorragenden Heilungschancen. Um Aufklärung zu leisten, organisiert die Stiftung seit 2002 den „Darmkrebsmonat März" - tatkräftig unterstützt von vielen Prominenten.

Unterschiedliche Risikofaktoren
Fragt man nach den Faktoren für Darmkrebs, nennen Mediziner ungesunde Lebensführung und chronische Darmerkrankungen, vor allem aber auch familiäre Vorprägung und erbliche Veranlagung. Gerade diese letzt Genannten betreffen rund 30 % der Fälle. Darmkrebs ist damit ein Thema, das die ganze Familie betrifft. Denn werden bei einem Mitglied Darmpolypen oder ein bösartiger Tumor gefunden, besteht auch für Blutsverwandte ein erhöhtes Risiko.

Der Tumor kommt schleichend
Der Darmkrebs ist an Heimtücke kaum zu überbieten. Jahrelang wächst der Tumor langsam im Dick- oder Mastdarm heran, ohne Symptome zu zeigen. Bis zu zehn Jahre können vergehen, bis er sich bemerkbar macht. Die Tatsache, dass die Betroffenen nicht mitbekommen, wenn sich in 90 % der Fälle ein Tumor aus zunächst gutartigen Darmpolypen entwickelt, macht die Früherkennung umso notwendiger. Typische Beschwerden sind Leibschmerzen, Stuhlunregelmäßigkeiten oder Blut im Stuhl. Treten diese Symptome auf, ist die Krankheit in der Regel schon fortgeschritten. Deshalb kann die Parole nur lauten: Nicht auf die Symptome warten. Besser rechtzeitig zur Vorsorge gehen.

Spätestens mit 50 zur Vorsorge
Die Vorsorgeprogramme richten sich nach dem individuellen Darmkrebsrisiko. Vom ihm hängt es ab, wann und wie häufig welche Untersuchungen sinnvoll sind. Grundsätzlich gilt: Das Krebsrisiko nimmt mit höherem Alter zu. Mediziner empfehlen deshalb, spätestens mit 50 zur Vorsorge zu gehen. Die BKK Dr. Oetker übernimmt ab diesem Zeitpunkt die Kosten für den jährlichen Stuhltest auf verstecktes Blut sowie die Austastung des Mastdarms. Ab 55 bezahlt sie eine Darmspiegelung im Rahmen der Vorsorge.

Spezielle Programme für Risikogruppen
Menschen mit einem erhöhten Darmkrebsrisiko müssen mit den Untersuchungen früher einsetzen! Bei familiärer, erblicher oder chronischer Darmerkrankung übernimmt die BKK Dr. Oetker unabhängig vom Alter die notwendigen Vorsorgemaßnahmen. So beginnt sie beispielsweise der Familiären Adenomatösen Polyposis (FAP) bereits mit zehn Jahren, bei der Hereditary Non-Polyposis Colorectal Carcinoma (HNPCC) mit 25 Jahren. Auch für Menschen mit einer chronischen Darmerkrankung wie zum Beispiel Colitis ulcerosa gelten spezielle Programme. In allen Fällen helfen neben dem Haus- und Facharzt auch humangenetische Beratungsstellen weiter.

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