(openPR) Informationen hinter vorgehaltener Hand
Bad Hersfeld. Seit Monaten wird darüber gerätselt, ob der Buchgroßhändler Amazon.de das Angebot, sich auf dem Gelände der ehemaligen BGS-Kaserne niederzulassen, annimmt. Entsprechende Fragen werden von Bürgermeister Hartmut H. Boehmer extrem zurückhaltend beantwortet. Jüngst erklärte das Stadtoberhaupt, dass es „in Kürze gute Nachrichten zu vermelden" gebe.
Meint Boehmer damit den Umzug nicht nur der Arbeitsplätze des Distributionszentrums „Am Bodenfeld" im Bad Hersfelder Stadtteil Eichhofsiedlung? Hinter vorgehaltener Hand wird in der Lullusstadt nämlich bereits seit einiger Zeit gemunkelt, Amazon.de könnte mit seiner gesamten Konzernzentrale aus München nach Bad Hersfeld umziehen.
Im Gespräch für einen eventuellen Standort der Verwaltungsarbeitsplätze des amerikanischen Internethändlers, der einen Großteil seiner Umsätze schon längst nicht nur mit Büchern, sondern vor allem auch mit Elektronik-Artikeln macht, ist das leer stehende Telekom-Hochhaus am Eingang der Breitenstraße. Indizien für einen größeren Einzug gibt es. So wurde jüngst noch für die leer stehenden Büroflächen mit einem großen Transparent an der Hausfassade geworben. Mittlerweile ist das Transparent abgenommen, ein Mieter scheint demnach gefunden zu sein.
Unabhängig davon, ob Bad Hersfeld in Waldhessen demnächst das „Germany-Headquarter" von Amazon.de wird, hat sich ein anderes Unternehmen angekündigt, das sicher auf den Markt in Hersfeld-Rotenburg kommen wird. So bekommt die Ippen-Zeitungsgruppe aus München (Hersfelder Zeitung, Kreisanzeiger) im Landkreis Hersfeld Rotenburg Konkurrenz durch eine neue Anzeigenzeitung namens „Express Waldhessen". Mehrere Mitarbeiter der Ippen-Gruppe waren vor kurzem aus dem Unternehmen ausgeschieden, um sich mit einer neuen Zeitung in Waldhessen selbstständig zu machen und das seit vielen Jahren bestehende Zeitungsmonopol, das mehrere Landkreise umfasst, zu durchbrechen.











