(openPR) Prof. Dr. Martin Pfaff, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Gesundheitswesen () erklärt für den -Bundesvorstand:
Berlin, den 10. Mai 2004 - Der Bundesvorstand der sieht mit Besorgnis, dass die vom Gesetzgeber vorgesehene Einführung eines flächendeckenden, kontrollierten Früherkennungsprogramms für Brustkrebs nach den Europäischen Leitlinien durch die Organe der Selbstverwaltung unterlaufen wird. Die im Dezember 2003 beschlossene Richtlinie zur Brustkrebsfrüherkennung fällt an entscheidenden Stellen hinter die Europäischen Leitlinien zurück. Damit entspricht die Qualität des jetzt beginnenden Brustkrebs-Screenings nicht dem hohen Standard anderer europäischer Länder. In Anbetracht von zu erwartenden jährlichen Mehrkosten von ca. 550 Millionen Euro und den über 10 Jahre währenden Bemühen der Frauenverbände, die Europäischen Leitlinien in Deutschland umzusetzen, kann dieses Ergebnis nicht hingenommen werden. Ohne Nachbesserungen der Richtlinie wird die hohe Brustkrebssterblichkeit in Deutschland nicht gesenkt werden können.
Der -Bundesvorstand fordert den Gemeinsamen Bundesausschuss auf, die Europäischen Leitlinien auch für die Bundesrepublik Deutschland zu übernehmen.










