(openPR) Bei der diesjährigen 36. Ordentlichen Hauptversammlung gab Otmar Steßl, Vorstand der Gesundheitswelt Chiemgau AG, positive Zahlen bekannt.
Bad Endorf, 29.07.2008 - „Wenn ich auf das Jahr 2007 zurückblicke, dann kann ich das mit einer gewissen Zufriedenheit und Erleichterung tun, denn es ist uns gelungen, den erfolgreichen Weg aus dem Jahre 2006 fortzusetzen.“ so Otmar Steßl, Vorstand der Gesundheitswelt Chiemgau (GWC). Die Konzentration auf umsatzintensive Geschäftsbereiche, Stabilisierung von Organisationsabläufen und Ergebnissen habe sich, trotz schwieriger Rahmenbedingungen, gelohnt.
Zuerst erläuterte Steßl den rund 300 Aktionären und Aktionärsvertretern die wirtschaftlichen Rahmendaten der Holding GWC AG. Daraufhin wurde die Konzernbilanz vorgestellt. Nach einem kurzen Rückblick auf das vergangene Jahr stellte er die aktuelle Situation und sich daraus ergebende Chancen und Risiken dar.
Umsätze und Ergebnisse
Der Gesamtumsatz ist in 2007 auf 39,6 Mio. Euro angestiegen (Umsatz in 2006: 37,6 Mio. Euro). Umsatzmehrungen der Simssee Klinik und des Ambulanten Rehabilitationszentrums Rosenheim trugen im Wesentlichen dazu bei. Insgesamt ergibt sich ein positives Jahresergebnis von 1,22 Mio. Euro, fast identisch mit dem des Vorjahres.
Kliniken
Die Reaktion der Kliniken auf den allgemeinen Abwärtstrend der Stationären Rehabilitation liegt in einer Anhebung der Anschlussheilbehandlungen. Ein erhöhter Pflegeaufwand für die Patienten ist daraus die Folge, da diese Patienten gleich kurz nach einer Operation eingeliefert werden und normalerweise in einem schlechteren Zustand sind als Rehabilitations-Patienten.
Chiemgau Thermen
„Der Zustand der Tiefgarage sowie der Mangel an Parkplätzen für die Chiemgau Thermen sind noch zu lösende Aufgaben im Hinblick auf Servicequalität und Zufriedenheit der Gäste.“ so Steßl.
Der Umsatzrückgang der Chiemgau Thermen liegt zum einen in einer drastischen Reduzierung der Rezepte und Badekuren in den letzten Jahren. Kurort spezifische Heilmittel und verschreibbare Leistungen wie Massagen wurden von den Krankenkassen gekürzt oder sind nicht mehr verschreibbar.
Zum anderen wird das Ergebnis der Chiemgau Thermen von den deutlich zurückgegangenen Übernachtungszahlen in Bad Endorf beeinflusst. Waren es im Jahr 1995 noch 330.000 registrierte Übernachtungen, so sank diese Zahl in 2007 auf 120.000. Dies entspricht einem Rückgang von rund 65 Prozent. Wenn es in Bad Endorf gelänge, die Übernachtungszahlen um 100.000 Übernachtungen zu erhöhen und die Hälfte davon zum Baden in die Thermen gehen würde, dann hätten die Chiemgau Thermen keine wirtschaftlichen Probleme mehr, so Steßl. Deshalb appelliert er an die Gemeinde, durch kompetentes und aktives Tourismusmarketing die Übernachtungszahlen anzuheben.
Die Neuwahlen zum Aufsichtsrat für die anschließende Amtsperiode wurden durchgeführt.
Die anwesenden Aktionäre und Aktionärsvertreter stimmten allen Tagesordnungspunkten jeweils mit großer Mehrheit zu.
Den Geschäftsbericht 2007 und weitere Informationen über die Gesundheitswelt Chiemgau AG und seine Unternehmen sind im Internet unter: www.gesundheitswelt.de zu erhalten.















