(openPR) IT-Verantwortliche werden zunehmend zu Security Managern
(Potsdam, 25.07.2008) Der letzte Freitag im Juli ist seit acht Jahren der Tag des Systemadministrators. Damit wird eine Berufsgruppe gewürdigt, deren Arbeit enorme Bedeutung hat, die aber oft im Hintergrund stattfindet. Systemadministratoren sind in Unternehmen, Behörden und Organisationen für die IT-Infrastruktur zuständig, die sie konfigurieren und pflegen.
In den Fokus rücken Systemadministratoren besonders dann, wenn doch einmal etwas schief geht. Wenn beispielsweise, wie 2007 und 2008 in Brandenburg geschehen, Teile des Zentralrechners einer Landesregierung ausfallen oder sich Pannen in den Rechnern der Einwohnermeldeämter häufen.
Dann wird nach Ursachen geforscht und immer wieder festgestellt, dass nicht die Technik Schuld hat, sondern der Mensch, der sie bedient. Zwar gibt es für den sicheren Umgang mit Software und IT heute internationale Standards, aber diese greifen nur, wenn die verantwortlichen Mitarbeiter auch entsprechend ausgebildet und geprüft sind. Sicherheit in der IT ist heute zu einem zentralen aber auch sehr komplexen Problem geworden.
Sicherheitsverantwortliche, wie z.B. Systemadministratoren, benötigen ein fachübergreifendes Verständnis für Sicherheitsaspekte und verlässliche Ausbildungsstandards, die im Studium und in der Weiterbildung bisher kaum vermittelt wurden. Im Rahmen des Kooperationsnetzwerkes SeSamBB wird deshalb zurzeit ein einheitliches Personalzertifizierungsschema für „Security Manager“ geschaffen. An seiner Entwicklung arbeiten u.a. das Potsdamer International Software Quality Institute (iSQI) und die Fachhochschule Brandenburg mit.










