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Bestandsdaten beflügeln Abwärtstrend

24.07.200816:17 UhrEnergie & Umwelt
Bild: Bestandsdaten beflügeln Abwärtstrend
Entwicklung des Preis für Heizöl EL Standard bei einer Abnahmemenge von 3.000 Liter (in Euro pro 100 Liter) inkl. gesetzlicher MwSt. im Bundesdurchschnitt
Entwicklung des Preis für Heizöl EL Standard bei einer Abnahmemenge von 3.000 Liter (in Euro pro 100 Liter) inkl. gesetzlicher MwSt. im Bundesdurchschnitt

(openPR) LEIPZIG (Ceto). – Mit der Veröffentlichung der US-Öldaten zeigten sich die Preise an den Börsen stark schwankend. In erster Reaktion erfolgte ein Preisrutsch aufgrund des unerwartet starken Anstiegs der Benzin-Bestände und dem hier deutlich werdenden Nachfragerückgang. Danach zogen die Preise zwar gleich wieder etwas an, weil Hurrikan Dolly auf die Kategorie 2 hochgestuft wurde und seine Annährung an die Küste von Texas wieder Sorge auslöste, aber dem Anstieg folgte gleich wieder ein Rückgang, weil der Dollar weitere Gewinne zeigte und die Wall Street positiv auf Washingtons Rettungspläne für den Immobilienmarkt reagierte.

Noch in den Morgenstunden heute früh präsentierten sich die Preise für Rohöl und Produkte etwas leichter, aber bis zum Mittag zogen sie mit kräftigen Schwankungen bei gutem Umsatz wieder an. Dies wurde als Reaktion auf die Drohung der nigerianischen, militanten Gruppe MEND gewertet, Öl- und Gaseinrichtungen auf Bonny Island (Rohölsorte Bonny Light) im Niger-Delta zu schließen. Danach dominierte aber wieder die Sorge vor Wirtschaftsschwäche sowie vor Nachfragerückgang der USA. Zum Redaktionsschluss am frühen Nachmittag pendelten die Notierungen daher nur knapp über den Vortagesschlusswerten bei 125 Dollar pro Barrel.

Gestützt von den weiter fallenden Rohölnotierungen gewann auch der Abwärtstrend im deutschen Wärmemarkt heute noch einmal an Fahrt. Mit einem deutlichen Preisrückgang mit bundesdurchschnittlich knapp einem Euro pro 100 Liter erhöhte sich der Gesamtrückgang vom letzten Jahreshoch ein weiteres Mal und stieg auf mehr als 7,50 Euro pro 100 Liter an. Gleichzeitig fiel der Bundesdurchschnittspreis für die 3.000 Liter-Partie erstmals seit Anfang Juni wieder unter die Marke von 91 Euro pro 100 Liter.

Die Entwicklung der heimischen Heizöl-Endverbraucherpreise in den einzelnen Bundesländern zeigen die Grafiken auf dem Energieportal www.brennstoffspiegel.de in der Rubrik Marktdaten.

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