(openPR) Können die Anleger noch ruhig schlafen?
Erfurt, den 24 Juli 2008. „Wir wollen nicht schwarzmalen, ab was derzeit über die Tarquinia AG (Düsseldorf) zu lesen ist, stimmt uns nicht gerade optimistisch“, erklärt Claudia Lunderstedt-Georgi, Geschäftsführerin des Deutschen Verbraucherschutzrings e.V. aus Erfurt. So steht die Tarquinia AG auf der Grauen Liste von Börse online und vor dem Landgericht Düsseldorf will ein Anleger die Rückzahlung seines gezahlten Kaufpreises einklagen. „Nicht gerade Meldungen, die Anleger ruhig schlafen lassen“, so die DVS-Geschäftsführerin.
Zumal die Beteiligungsverhältnisse und Verflechtungen des Unternehmens, als auch die geplanten Investments in die Projektgesellschaften für Privatanleger nicht einfach zu durchschauen sind. Die Tarquinia AG will Anteile an Unternehmen erwerben, die sehr jung oder neu in ihrem Geschäftsfeld sind. Dabei konzentriert sich das Unternehmen – laut Internetpräsentation – auf die vier Bereiche: Energieholzanbau, Nanoprodukte, Wasseraufbereitung, Automotive Elektronik und verspricht dabei unter dem Motto „Investition Zukunft“ eine jährliche Mindestverzinsung von 6 bis 12 Prozent auf gewährte Darlehen, eine Mindestergebnisbeteiligung – sofern die Mindestverzinsung 6 Prozent beträgt - in Höhe von 10 Prozent vom Betriebsergebnis und eine Mindestertragsausschüttung von 55 Prozent vom Betriebsergebnis. Stolze Renditen. „Fachleute halten dies für sehr optimistisch. Wir werden deshalb weiter die Meldungen über die Tarquinia AG kritisch analysieren“, betont Claudia Lunderstedt-Georgi.
Sollten Sie selbst Erfahrungen – positive oder negative - mit den Unternehmen haben, können Sie dies dem DVS mitteilen. Weitere Informationen unter www.dvs-ev.net.







