(openPR) Praxisgestaltung zur drittwichtigsten Marketingaktivität gekürt
- Heilt Design alle Wunden?
- Praxisgestaltung funktioniert nur im Kontext
- Gutes Design verändert Kaufverhalten der Patienten
„Über die heilende Kraft von Design waren sich Architekten bereits vor 100 Jahren sicher“, so Kerstin Schulz von DENTCOLLEGE, der Marketing-Beratung für Zahnärzte. Sie entwickelt Ideen für innovative Praxisgestaltung und beobachtet seit Jahren, wie sich Zahnarztpraxen in ihrer Gestalt verändern. „Laut einer Studie der Stiftung Gesundheit von 2007 betrachten die Hälfte aller befragten Ärzte die Arbeit am Erscheinungsbild ihrer Praxis als wichtige Marketingmaßnahme“, sagt Kerstin Schulz. Praxis-Design kommt damit auf Platz 3 der wichtigsten Marketingaktivitäten überhaupt. „Eine moderne Zahnarztpraxis hat sich inzwischen weit entfernt von der alten Klischeevorstellung dunkler überfüllter Warteräume, in denen es unangenehm nach Zahnarzt riecht“, schätzt die PR-Beraterin die Entwicklung bei den Zahnarztpraxen ein.
Neben dem Bedürfnis, selbst in einer schönen Praxis zu arbeiten, ist den Medizinern vor allem wichtig, dass Patienten sich bei ihnen wohl fühlen. Doch im Gegensatz zum Glauben, dabei ginge es ausschließlich um Architektur und Design, sieht Marketing-Expertin Schulz die Sache komplexer. „Eine erfolgreiche Praxis lebt von Design, Kommunikation, Service und Kompetenz“, ist sie sicher. Nur in diesem Kontext können Architektur und Design ihre Wirkung tatsächlich entfalten. Zahnärzten geht es beispielsweise darum, dass Patienten ihre Ängste vor der Behandlung verlieren. „Formen und Farben können wesentlich zur Entspannung beitragen. Jedoch erst in Kombination mit zugewandter Kommunikation und perfektem Patientenservice machen sie den Zahnarztbesuch zum angenehmen Erlebnis“, meint Kerstin Schulz.
Sie empfiehlt Zahnärzten, Praxis Design unbedingt unter psychologischen Gesichtspunkten entwickeln zu lassen. Besonders aktuelle Erkenntnisse des Neuromarketings sollten dabei Berücksichtigung finden. „Dass Farben bestimmte Emotionen hervorrufen, wissen die meisten. Dass man damit Einfluss nehmen kann auf die Akzeptanz therapeutischer Maßnahmen und damit auf das Kaufverhalten von Patienten, ist den wenigsten bewusst“, gibt Kerstin Schulz zu bedenken. Sie spricht hier nur einen winzigen Baustein des Neuromarketings an. Denn neben Farben erzielt man beispielsweise auch mit Formen und Formulierungen ganz bestimmte Effekte beim Patienten. „Es ist für Patienten ein Unterschied, ob Sie von einer Wohlfühlpraxis oder von einer innovativen Praxis sprechen. Mit jeder Formulierung erreichen Sie ein anderes Klientel“, macht Kerstin Schulz notwendige Überlegungen deutlich. Weitere Informationen zum Thema sind auf ihrer Webseite www.dentcollege.de zu finden.













