(openPR) Am kommenden Sonntag, dem 20. Juli 2008, begeht Special Olympics International das 40. Jubiläum des Tages, an dem Eunice Kennedy Shriver die ersten International Special Olympics Games (heute: World Games) mit den Worten “Lasst mich gewinnen, doch wenn ich nicht gewinnen kann, so lasst mich mutig mein Bestes geben” offiziell eröffnete.
Von den USA und der Kennedy-Familie ausgehend, hat sich seitdem eine weltweite Bewegung entwickelt, die heute in 180 Ländern mehr als 2,8 Millionen Athleten mit geistiger Behinderung und mehr als 29.000 Wettbewerbe jährlich umfasst. Special Olympics ist die weltweit größte Sportorganisation für Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung und die einzige Organisation weltweit, die durch das Internationale Olympische Komitee berechtigt ist, den Namen „Olympics“ zu tragen.
“Obwohl wir in den letzten Jahren große Fortschritte gemacht haben, müssen wir noch Millionen von Menschen die Kraft und Bedeutung unserer Bewegung bewusst machen,“ sagte der Präsident und Vorstandsvorsitzende der Special Olympics, Timothy Shriver, anlässlich des bevorstehenden Jubiläums. „Noch nach 40 Jahren denken viele Leute, Special Olympics wäre eine nette Veranstaltung, die jährlich stattfindet. Wir aber nutzen dieses wichtige Jubiläum, um jedermann deutlich zu machen, dass Special Olympics jeden Tag überall auf der Welt geschieht. Und wir laden jeden ein, sich an Special Olympics zu beteiligen und zu helfen, eine Welt der Akzeptanz und Würde für die ganze Menschheit zu schaffen.“
Special Olympics Deutschland e.V. wurde im Jahr 1991 gegründet, bietet heute in 13 Landesverbänden und ca. 500 Mitgliedsorganisationen rund 30.000 Menschen in Deutschland sportliche Angebote nach dem Regelwerk von Special Olympics. Im Zweijahres-Rhythmus werden abwechselnd Sommer- und Winterspiele veranstaltet.
Gerade gingen im Juni 2008 die 6. National Games in Karlsruhe mit großem Erfolg zu Ende: 10.000 Teilnehmer, davon 3.600 aktive Wettkämpfer, die in 17 olympischen Sportarten ihre Wettbewerbe austrugen und eine ganze Region begeisterten. „Es waren faszinierende Spiele“, so Gernot Mittler, Präsident von Special Olympics Deutschland, „dennoch: Für Special Olympics ist Sport nicht der Zweck, sondern Mittel zum Zweck. Sport ist das Medium, dass den Menschen mit geistiger Behinderung die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben erleichtern soll. Insofern verstehen wir uns als Alltagsbewegung, in der die regionalen, nationalen und internationalen Wettbewerbe und Spiele dann die Höhepunkte bilden.“
Seit 2007 gehört Special Olympics Deutschland e.V. als gleichberechtigtes Mitglied dem Deutschen Olympischen Sportbund an. „Wir sind auf dem richtigen Weg“, so Präsident Mittler, „wollen in den kommenden Monat verstärkt unsere Strukturen in den Ländern stärken und zunächst auf jene Sportverbände zugehen, mit denen wir schon intensiv zusammenarbeiten, um Special Olympics Sportler noch mehr einzubeziehen oder auch in Unified Teams gemeinsame Angebote zu schaffen.“
Special Olympics kann weltweit und auch in Deutschland auf prominente Unterstützer zählen, die mit ihrem Namen und ihrem Engagement für mehr Öffentlichkeit und Aufmerksamkeit für Menschen mit geistiger Behinderung sorgen. In Deutschland sind das unter vielen anderen Prof. Walther Tröger, Theo Zwanziger, Brigitte Zypries sowie Uwe Seeler, Magdalena Neuner, Michael Greis, Heike Drechsler, Christian Schenk, Natascha Keller, Bastian Schweinsteiger und Thomas Hitzlsperger.













