(openPR) Erfurt, den 17. Juli 2008. Die Immobilienfirma ISS Immobilien Schutz und Service AG (ISS AG) mit Sitz in Mönchengladbach befindet sich scheinbar wieder mal in Zahlungsschwierigkeiten; Geschäftsberichte hat die Gesellschaft bereits seit Jahren nicht mehr erstellt. Nur auf dem Gerichtsweg ist es einigen Anlegern, die von ihrer Rückkaufoption Gebrauch gemacht hatten, bisher gelungen, die Auszahlung ihrer gekündigten Inhaber-Teilschuldverschreibungen durchzusetzen.
Die ISS AG selbst kündigt derweil gegenüber den zahlreichen Anlegern, die ihr Vertrauen in die Gesellschaft verloren haben und nicht mehr an die hoch verzinsten Inhaberschuldverschreibungen glauben, seit Monaten unverdrossen an, dass sie in Kürze die Liquidität wiedererlangen werde – und zwar über den Verkauf von Immobilien. Diese Ankündigungen sind allerdings äußerst vage gehalten und von den betroffenen Anlegern nicht nachprüfbar. So ist nicht einmal klar, über welche Immobilien die Gesellschaft überhaupt verfügt. Auch auf den Internetseiten finden sich darüber keine Angaben.
„Den Anlegern ist daher zu raten, sich nicht länger mit Versprechungen und Vertröstungen hinhalten und abspeisen zu lassen, sondern möglichst rasch die Einleitung rechtlicher Schritte von Anwälten prüfen zu lassen. Immerhin haben einige Anleger ja bereits vor Gericht ihre Ansprüche durchsetzen können“, erklärt Claudia Lunderstedt-Georgi, Geschäftsführerin des Deutschen Verbraucherschutzrings e.V. (DVS) aus Erfurt.
Betroffene können sich der DVS-Arbeitsgemeinschaft „ISS AG“ anschließen.
Weitere Informationen unter www.dvs-ev.net.





