(openPR) Für einen Künstler wie Wolfgang Sandt mit einem ausgesprochenen Faible für Umbrien und die Toskana, dem Kernland der alten Etrusker, ist es nahezu unvermeidlich, sich mit der Kultur dieses mythischen Volkes zu beschäftigen.
Wenn der Künstler überdies auch noch Steinmetz ist, ist es nur eine Frage der Zeit bis er darüber nachdenkt, ein eigenes Etruskergrab zu errichten
Die Idee kam Wolfgang Sandt zum ersten Mal während er in Umbrien an einem Kunstprojekt zur Wiederbelebung eines alten Olivenhaines arbeitete.
Ein Nachbar der einen Weinberg anlegte hatte eine Unmenge von Steinen ausgegraben und am Rande des Olivenhains riesige Steinhaufen aufgetürmt.
Das Kunst- und Naturschutzprojekt an dem Wolfgang Sandt arbeitete sah ohnehin den Bau von Trockenmauern aus Naturstein vor. Sandt nützte die Gelegenheit um einen Teil der Mauer in der Form eines etruskischen Tumulusgrabes zu errichten und dieses mit einem Eingang zu versehen auch wenn man zugeben muß, daß es sich dabei eher um eine große Nische handelt, da der darunter liegende Fels zu hart war um tiefer zu graben.
Da immer noch genügend Felsen übrig waren beschloß Wolfgang Sandt noch eine weitere, diesmal richtige Kammer angelehnt an die Form alter etruskischer Grabhügel zu bauen. Die Arbeiten sollen im Herbst dieses Jahres beginnen.
Sandt hat durchaus nicht die Absicht dort irgend jemand zu begraben. Vielmehr betrachtet er die Kammer als spirituellen Ort an dem man zurück in den Bauch der Erde gelangen oder doch zumindest der italienischen Sommerhitze entfliehen kann.
Weitere Informationen über das "Etruskergrab zum Selbermachen" kann man beim Künstler erfragen.
Atelier Wolfgang Sandt
Bildhauer Steinmetzmeister
Burgsteige 8, Apfeltrang
87674 Ruderatshofen
www.atelier-wolfgangsandt.de
Über das Unternehmen
Wolfgang Sandt ist ein Künstler der sich intensiv mit Themen wie Vergänglichkeit, "Wo ist unser wahres Zuhause?", "Wohin gehen wir?", befaßt. Konsequenterweise verbindet sich damit auch die Fragestellung nach Migration und Kommunikation und der Sehnsucht nach den eigenen Wurzeln in einer immer stärker vernetzten Welt.
Lebenslauf
Geboren 1960 in München
1979 - 1981 FOS Gestaltung München
1982 - 1985 Steinmetz- und Steinbildhauerlehre
1985 - 1993 Zusammenarbeit mit verschiedenen Bildhauern, vornehmlich Arbeiten im öffentlichen Raum und im sakralen Bereich
1987 – 2001 Erschaffung und Aufstellung des Mahnmals für das Außenlager Ottobrunn des KZ Dachau
1993 - 1995 Meisterschule für Steinmetzen und Steinbildhauer München
Seit 1995 Steinmetz- und Steinbildhauermeister
Lebt und arbeitet als freischaffender Künstler in München und Passignano sul Trasimeno (Italien)
Ausstellungen und Symposien (Auswahl):
1993 Symposium „Nantopietra“, Ponte di Nanto, Italien (besondere Auszeichnung der Jury)
1993 Ausstellung „Sculptura – Kunst im öffentlichen Raum “, Kevelaer
Seit 1995 regelmäßige Teilnahme an den Ausstellungen des Kunstvereins Ottobrunn
1997 Einzelausstellung Rathaus und Friedhof Hohenbrunn
2002 Ausstellung „Incontri,“ Centro Socioculturale San Francesco, Umbertide, Perugia
2003 Ausstellungsteilnahme K03 im Haus der Kunst, München
2003 Einzelausstellung Galerie des Kunstvereins Ottobrunn
2004 Ausstellungsteilnahme K04 „hautnah“, Haus der Kunst, München
2005 Ausstellungsteilnahme K05 „denkmalfarbig“, Haus der Kunst, München
2005 Ausstellungsteilnahme Kunst im öffentlichen Raum, „Steinzeit“, Immenstadt
2005 Ausstellungsteilnahme Kunsthalle Arnstadt, Thüringen
2006 Ausstellungsteilnahme K06 „siehmalan“, Haus der Kunst, München
2007 Ausstellungsteilnahme K07 „Neuer Kunstsalon“, Haus derKunst,München
2007 Einzelausstellung Italian Art Club Gallery, Mercatale (AR), Italien
2007 Ausstellungsteilnahme Mitgliederausstellung FMDK (Freie Münchner und Deutsche Künstlerschaft, Kloster Benediktbeuren
2008 Ausstellungsteilnahme Landesgartenschau Neu Ulm