(openPR) Köln/Wiesbaden, 8. Juli 2008 – Das deutsche Handwerk gewinnt neue Kunden zu beinahe zwei Dritteln aufgrund von Empfehlungen aus ihrer Stammkundschaft. Aber nicht einmal ein Drittel der Handwerksbetriebe bitten ihre Kunden um eine persönliche Weiterempfehlung im Freundes- oder Bekanntenkreis. Dies ist eine der zahlreichen Merkwürdigkeiten, die der neue „Handwerker-Report 2008“ aufdeckt, den das Online-Empfehlungsportal KennstDuEinen.de (www.KennstDuEinen.de) und der eco Verband der deutschen Internetwirtschaft (www.eco.de) vorgestellt haben. Für die Untersuchung wurden mehr als 1.100 Interviews geführt. Interessierte können den Report mit einer E Mail an
oder unter der kostenfreien Rufnummer 0800 5200100 anfordern.
Weitere Ungereimtheit laut KennstDuEinen/eco-Report: Obgleich Empfehlungen für das Handwerk offenbar der Weg zum Wachstum ist, setzen drei Viertel der Betriebe auf klassische Werbung wie Anzeigen und Verzeichniseinträge. Aber nur 10 Prozent aller neuen Kunden werden durch diese Werbemaßnahmen gewonnen. Mit anderen Worten: 90 Prozent der herkömmlichen Werbung verpufft wirkungslos, wie der gemeinsame Report von KennstDuEinen.de und dem eco-Verband aufzeigt.
Beim Thema Internet scheiden sich offenbar die Geister je nach Gewerk: So setzen fast 80 Prozent der Elektrobetriebe auf Internet-Werbung und bilden damit die Speerspitze dieser modernen Marketingform. Bei anderen Gewerken liegt der Internet-Anteil niedriger, wie ausgewählte Zahlen aus dem KennstDuEinen/eco-Report zeigen: Schlosser 56 Prozent, Klempner 44 Prozent, Maler 39 Prozent, Dachdecker 35 Prozent und Gärtner 26 Prozent. Diese Aufspreizung zeigt sich auch bei der Homepage-Präsenz: 71 Prozent der Elektriker aber nur 21 Prozent der Gartenbaubetriebe sind mit einer eigenen Homepage im World Wide Web vertreten.
Bemerkenswert: Über drei Viertel aller Handwerksbetriebe pflegt ihre Kundendatenbank im Computer, aber nur die Hälfte speichern die E Mail-Adressen. Lediglich ein Drittel versendet elektronische Post an ihre Kunden, um beispielsweise auf zusätzliche Leistungen aufmerksam zu machen.
„Rund 80 Prozent der Neukunden erhält das Handwerk aufgrund von Empfehlungen. Nur 20 Prozent kommen aufgrund von Werbung oder stellen schlichtweg Laufkundschaft dar“, zitiert Thomas von Bülow, Vorstand des eco Verbandes der deutschen Internetwirtschaft weitere Ergebnisse aus dem Handwerker-Report 2008. „Statt zufriedene Kunden für Weiterempfehlungen zu gewinnen und statt interaktiver Online-Kommunikation wird das Geld in herkömmliche Werbung gesteckt, die nachweislich kaum etwas bringt.“
KennstDuEinen.de-Geschäftsführer Carsten Schmidt empfiehlt dem Handwerk: „Wenn Kundenempfehlungen für das Handwerk erwiesenermaßen der Schlüssel zum Erfolg sind, dann sollten die Betriebe das Internet gezielt für Empfehlungsmarketing nutzen. Das heißt nichts anderes, als dass man die Kunden auf Portale wie www.KennstDuEinen.de aufmerksam macht, um ihre Empfehlungen abzugeben. Schließlich machen sich immer mehr Verbraucher zunächst im Internet schlau, bevor sie ein Hotel, einen Arzt oder eben auch einen Handwerksbetrieb auswählen.“






