(openPR) Köln/Wiesbaden, 24. Juni 2008 – Die in Deutschland niedergelassenen Zahnärzte gewinnen neue Patienten zu 95 Prozent aufgrund von Empfehlungen aus ihrer Stammkundschaft. Aber nicht einmal 5 Prozent der Zahnärzte bitten ihre Patienten um eine persönliche Weiterempfehlung im Freundes- oder Bekanntenkreis. Dies ist eine der zahlreichen Merkwürdigkeiten, die der neue „Dienstleister-Report 2008“ für Zahnärzte aufdeckt, den das Online-Empfehlungsportal KennstDuEinen.de (KennstDuEinen.de) und der eco Verband der deutschen Internetwirtschaft (eco.de) vorgestellt haben. Für die Untersuchung wurden mehr als 1.100 Interviews geführt. Interessierte können den Report mit einer E Mail an
oder unter der kostenfreien Rufnummer 0800 5200100 anfordern.
Weitere Ungereimtheit laut KennstDuEinen/eco-Report: Obgleich Empfehlungen für die Zahnarztpraxis offenbar der Weg zum Wachstum sind, setzen über 70 Prozent der Zahnärzte auf klassische Werbung wie Anzeigen und Handzettel und fast ein Viertel auf Werbung im Internet. Aber nicht einmal ein Zehntel aller neuen Patienten werden durch diese Werbemaßnahmen gewonnen. Mit anderen Worten: Über 90 Prozent der Werbung verpufft wirkungslos, wie der gemeinsame Report von KennstDuEinen.de und dem eco-Verband aufzeigt.
Ebenfalls kurios: Praktisch alle Zahnarztpraxen pflegen ihre Patientendatenbank im Computer, aber nur 12 Prozent speichern die E Mail-Adressen. Nicht einmal 10 Prozent versenden elektronische Post an ihre Patienten, um beispielsweise auf zusätzliche Leistungen aufmerksam zu machen.
„Viele Zahnärzte setzen auf die falschen Pferde, um dem zunehmenden wirtschaftlichen Druck durch Maßnahmen zur Gewinnung neuer Privatpatienten entgegenzuwirken“, analysiert KennstDuEinen.de-Geschäftsführer Carsten Schmidt: „Statt zufriedene Patienten für Weiterempfehlungen zu gewinnen und statt interaktiver Online-Kommunikation wird das Geld in herkömmliche Werbung gesteckt, die nachweislich kaum etwas bringt.“
Thomas von Bülow, Vorstand des eco Verbandes der deutschen Internetwirtschaft, ist erstaunt: „Gerade bei zahnärztlichen Leistungen, bei denen es auf Vertrauensgewinn durch erkennbare Kompetenz, Empfehlung und Referenz ankommt, überlassen viele Zahnärzte aus Bequemlichkeit und Unkenntnis den Vergleichsportalen im Internet das Feld statt selbst aktiv zu werden. Da sind die Anbieter von Zahnersatz heute insofern schon weiter, indem sie aktiv die für Verbraucher wichtigen Informationsquellen wie Internet-Empfehlungsportale nutzen.“
KennstDuEinen-Chef Carsten Schmidt spitzt zu: „Immer mehr Verbraucher machen sich im Internet kundig, bevor sie einen Zahnarzt auswählen. Wer im Internet keine Empfehlungen durch Verbraucher aufweisen kann, darf sich nicht wundern, wenn am Ende die Patienten ausbleiben.“






