(openPR) Für etwa 3.000 zuletzt befreite Arzneimittel müssen Verbraucher ab 01. Juni 2008 wieder fünf bis zehn Euro aus der eigenen Tasche bezahlen.
Außerdem müssen Patienten für 3.100 Arzneimittel neben der Zuzahlung einen Aufpreis zahlen, wie der Verband Pro Generika erklärte. Dahinter steckt das komplizierte System sogenannter Festbeträge. Dabei handelt es sich um Obergrenzen, bis zu denen die Krankenkassen den Preis für Medikamente übernehmen. In der Regel bewirken sie, dass Hersteller ihren Preis auf oder unter den Festbetrag drücken. Nun sind zum 01. Juni 2008 eine Vielzahl von Festbeträgen gesenkt worden, doch nicht alle Hersteller zogen mit den Preissenkungen nach. Die Differenz zwischen dem, was die Krankenkasse bezahlt, und dem Apothekenpreis müssen Patienten nunmehr aus der eigenen Tasche bezahlen. Daneben wird für diese Mittel die normale Zuzahlung von fünf bis zehn Euro fällig.
Ob die Hersteller ihre Preise eventuell doch noch auf die neuen Grenzen senken und unsere Kunden davon profitieren können, ist derzeit noch unklar.
medikamente-per-klick.de - TIPP:
Sprechen Sie mit Ihrem Arzt darüber, ob bei dem - von Ihnen - benötigten Wirkstoff ein Präparat ohne Zuzahlung auf dem Markt ist. Allerdings bedeutet dies - zum Beispiel bei chronisch Kranken, dass Sie Ihr bisheriges Mittel wechseln müssen - womöglich schon zum wiederholten Male!








