(openPR) San Jose, 17.06.2008 - Net Optics unterstreicht seine Position als Marktführer im Bereich des Netzwerkzugriffs mit der Einführung einer neuen Port-Aggregator-Serie für 10-Gigabit-Netzwerke. Mit den neuen Geräten lassen sich SR-, LR- oder ER-Netzwerkverbindungen überwachen; die XFP-Monitor-Ports unterstützen SR- und LR-Monitor-Tools. Des Weiteren überzeugen die neuen Aggregator Taps durch eine Vielzahl unterstützter Funktionalitäten, zu denen Tap Mode, Link Fault Detection, Packet Slicing, Timestamping, CRC Regeneration und CRC Sanitizing zählen.
"Unsere neuen Taps zeichnen sich durch Funktionalitäten aus, die die meisten Kunden nur von absoluten High-End-Produkten erwarten", so Dennis Carpio, Director of Product Innovation bei Net Optics . Mit diesem 10 GigaBit iTap "stellen wir diese Denkweise in Frage und bieten intelligente Funktionalitäten, welche überall im Netzwerk echten Mehrwert schaffen."
Zu den fortschrittlichen Funktionalitäten der 10 GigaBit Port Aggregators zählen:
* Port Aggregation – Monitoring-Tools überwachen beide Seiten eines Vollduplex-Datenaustauschs und sind dazu lediglich auf eine NIC angewiesen.
* Modulare XFP-Transceiver an Monitor-Ports – an jeder beliebigen Netzwerkverbindung können Tools mit unterschiedlichen Schnittstellen eingesetzt werden.
* Doppelte Monitor-Ports – Zwei Tools können simultan denselben Datenverkehr überwachen. So wird geschäftskritische Redundanz sichergestellt oder Zugriffskonkurrenz zwischen Gruppen mit unterschiedlichen Monitoring-Anforderungen vermieden.
* Tap Mode – Übersteigt die aggregierte Bandbreite des Vollduplex-Datenstroms die Kapazitäten des Monitor-Ports, kann das Gerät auch als konventioneller Halbduplex-Tap eingesetzt werden.
* Packet Slicing und Timestamping (optional) – Minimierte Monitoring-Überlastung und präzisere Zeiterfassung (mehr dazu in den folgenden beiden Artikeln).
* CRC Regeneration (optional) – Verkürzt aufgezeichnete (Packet Slicing) und mit Zeitstempeln versehene (Timestamping) Pakete werden mit korrekten CRC-Prüfbytes an die Monitoring-Tools weitergegeben.
* CRC Sanitizing (optional) – Entfernung erhaltener Pakete mit CRC-Fehlern aus dem Monitoring-Datenstrom und damit Erhaltung der Verarbeitungsbandbreite des Monitoring-Tools.
Minimierte Tool-Überlastung dank Packet Slicing
10-Gigabit-Netzwerke können enormen Datenverkehr generieren, der nicht selten sogar Monitoring-Tools mit 10Gbps-NICs lahmlegt. Was wäre aber, wenn die Tools nur die nötigsten Informationen aufnehmen würden und diese bereits dem Paketkopf entnehmen könnten?
Mit dem 10 GigaBit Port Aggregator können diese Tools dank einer neuen Packet-Slicing-Funktionalität direkt auf die Paketköpfe zugreifen. Ist die Packet-Slicing-Funktionalität aktiviert, kopiert der Port Aggregator nur die Paketköpfe in die Monitor-Ports. So werden den Tools die benötigten Informationen zur Verfügung gestellt ohne sie zusätzlich durch weitere unnötige Daten zu belasten.
Timestamping: Präzisere Zeiterfassung für Monitoring Tools
Das Monitoring moderner Multimedia-Netzwerkapplikationen wie Voice over IP (VoIP), Videostreaming und Dialogverarbeitung bedarf einer präzisen Zeiterfassung zur Analyse von Jitter, Abstand zwischen zwei aufeinander folgenden Datenpaketen und Latenzzeit. Zugriffslösungen wie Span-Ports puffern den Datenverkehr beim Kopieren zum Monitoring-Port, so dass diese wichtigen Informationen verloren gehen. Der 10 GigaBit Port Aggregator umgeht diese Problematik mit einer neuen Funktionalität: dem Timestamping.
Ist die Timestamping-Funktionalität aktiviert, fügt der Port Aggregator am Ende jedes Datenpakets einen 32-bit-Zeitstempel an, mit dessen Hilfe sich exakt feststellen lässt, wann das Paket am Netzwerk-Port einging. Die Timestamping-Funktionalität basiert auf einer 156 MHz-Uhr; die Präzision der Zeitangaben liegt bei 6,4 Nanosekunden. Außerdem enthält der Zeitstempel Informationen dazu, ob das Paket an Netzwerk-Port A oder Netzwerk-Port B eingegangen ist und ermöglicht so die zeitlich präzise Rekonstruktion der Halbduplex-Datenströme durch das Monitoring-Tool. Durch diese Technik wird eine weitaus präzisere Zeiterfassung erzielt, als durch die Annahme, der Zeitpunkt des Eingehens der Datenpakete im Monitor-Port entspräche dem Zeitpunkt des Eingehens an den Netzwerk-Ports.





