(openPR) Entwicklungsdauer innovativer Games verkürzt: Mehrfach ausgezeichnetes Tool unterstützt verteilte Entwicklerteams mit umfangreichen Branching- und Merging-Funktionalitäten
Wokingham. Der führende Spieleproduzent Eden Games setzt beim Management seines Software-Quellcodes auf das schnelle Software-Konfigurationsmanagement (SCM) von Perforce Software. Mit Perforce hält der zweitgrößte Spieleproduzent Frankreichs die Entwicklungszeiten auch umfangreicher Projekte kurz und kann dadurch auf die gestiegenen Anforderungen des Gaming-Marktes reagieren. Der Wechsel auf Perforce erfolgte, weil das bis dato eingesetzte SCM-Tool an seine Grenzen gekommen war. Aus dem Hause Eden Games stammen Klassiker wie „Alone in the Dark“, „Test Drive Unlimited“ und „Need for Speed“.
Die Hersteller von Videospielen stehen heute vor der Herausforderung, in immer kürzeren Abständen neue Produkte auf den Markt bringen zu müssen. Eine effiziente Zusammenarbeit der Entwicklerteams ist dabei essentiell. Dies bestätigt Frédéric Jay, Leiter der Forschungs- und Entwicklungsabteilung bei Eden Games:
„Aufgrund des hohen Qualitätsanspruchs unseres Hauses benötigen wir ein SCM-Tool, das uns jederzeit die volle Kontrolle über alle Releases eines Spiels und die von uns eingesetzten Produktionswerkzeuge gibt. Perforce garantiert die Integrität im Entwicklungsprozess durch die Tatsache, dass Änderungen an einer Vielzahl von Dateien mithin als atomare Transaktionen durchgeführt werden.“
Das bisher bei Eden Games eingesetzte SCM-Tool war an seine Grenzen gekommen, weshalb der Wechsel auf Perforce erfolgte. Einer der zentralen Vorteile von Perforce ist dabei die umfangreiche Unterstützung (API) zur Einbindung des SCM-Systems in benutzerspezifische Integrationen. Es existieren ferner plug-ins zur Einbindung in die verschiedenen Grafik- und Designwerkzeuge.
„Perforce ist ein stabiles, effektives und mächtiges Tool mit sehr guten Branching- und Merging-Fähigkeiten zur Verwaltung unterschiedlicher Software-Releases. Nicht alle SCM-Systeme verfügen über diese Fähigkeiten. Wir schätzen den Vorteil, dass unter Perforce auch sehr große Entwicklerteams zusammen arbeiten können, wobei die jeweiligen Zugriffsrechte oder –priviliegien bequem über eine grafische Oberfläche gemanagt werden. Die einfache Bedienbarkeit ist für den Großteil unserer Entwickler ebenfalls ein wesentlicher Pluspunkt.“
Derzeit nutzen 80 Entwickler bei Eden Games das Perforce SCM-System. Künftig sollen alle 150 an Eden Games-Projekten beteiligten Benutzer an das System und damit an das zentrale Repository mit allen digitalen Assets angebunden werden. „Dadurch können wir unsere Produkte noch schneller auf den Markt bringen“, ist Frédéric Jay überzeugt.
Eden Games verwaltet seine gesamten Quellcodedateien in einem einzelnen Perforce Repository, das inkrementell nach jedem Arbeitstag in einem automatischen Backup gesichert wird. Ein vollständiges Back-Up der Daten erfolgt jeweils nach einer Arbeitswoche. Darüberhinaus wurde Perforce an drei spezifische Projekte angepasst:
· „Alone in the Dark“: 50 Entwickler nutzen eine gemeinsame Quellcode-Linie mit einem „Game Delivery Branch“ und zahlreichen Entwicklungs-Verzweigungen für die Erstellung künftiger Releases.
· „Test Drive Unlimited“: 30 Entwickler nutzen eine gemeinsame Quellcode-Linie und mehrere Entwicklungs-Verzweigungen. Für dieses Projekt wurden außerdem Portierungs-Verzweigungen genutzt, um Versionen für unterschiedliche Plattformen einschließlich der PC-Plattform zu entwickeln.
· Internes Resource Integration Tool für Computerspiele, welches von den Entwicklern beider oben genannten Spiele eingesetzt wurde. Dieses interne Tool folgt dem geänderten Produktionsprozess für aktuelle Spieleplattformen (PS2, Game Cube, Xbox) und den Plattformen der nächsten Spielegeneration (Xbox 360 und PS3).
Perforce bei 17 von 20 Top Games-Herstellern im Einsatz
Erst kürzlich hat das amerikanische Fachmagazin Game Developer (www.gdmag.com) seine diesjährige Liste mit den Top 20 Spieleproduzenten veröffentlicht. „17 dieser Unternehmen setzen bei der Entwicklung Perforce SCM ein“, sagt Dave Robertson, Director European Operations bei Perforce Software. „Auf die Frage, weshalb sie sich für Perforce entschieden hatten, nannten uns die Firmen vor allem drei Gründe: Die Performance, die Flexibilität sowie die Zuverlässigkeit unseres Systems.“
Perforce erhielt kürzlich den Front Line Award des Magazins Game Developer als das beste Tool für die Spiele-Entwicklung („Best Game Development Tool“). Damit wurde Perforce vom Magazin bereits zum fünften Mal in Folge gekürt.
Diese Pressemitteilung ist auch unter http://www.phronesis.de abrufbar.





