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Energetische Modernisierung tut Not

20.06.200813:05 UhrIndustrie, Bau & Immobilien

(openPR) Bundesregierung verschärft umweltpolitische Gangart

Schon vor fast 500 Jahren schrieb der italienische Staatsphilosoph Niccolo Machiavelli, der Fürst solle unpopuläre Gesetze dann erlassen, wenn die Aufmerksamkeit des Volkes abgelenkt sei. Vielleicht erinnerte das Bundeskabinett sich an diese Weisheit, als es am 18.06.2008, am Vorabend des Fußball-EM-Spiels Deutschland-Portugal, das Klimapaket II beschloss. Dieses sieht vor, die LKW-Maut zu erhöhen, die Energiestandards für Gebäude zu verschärfen, die Heizkosten-Abrechnung im Sinne einer Überwachung der Energieeffizienz zu verändern und modernere Stromzähler durchzusetzen. Zusammen mit einem ökologisch optimierten Ausbau der Stromnetze sollen diese Maßnahmen dazu beitragen, bis 2020 den Ausstoß von Treibhausgasen um 40 Prozent unter den Wert von 1990 zu senken.



Einschneidende Veränderungen
Für Bauherren und Hausbesitzer bedeutet das Maßnahmenpaket teilweise einschneidende Veränderungen. So sollen Neubauten bereits ab Januar 2009 mit 30% weniger Energie auskommen. Dies bedeutet de facto eine völlige Neufassung der Energieeinsparverordnung. Niedrigst-energiestandards wie die bisherige KfW 60-Norm werden nur wenig über den Mindestanforderungen für den Neubau von Häusern liegen, bisher noch als „alternativ“ angesehene Heizsysteme wie Solarenergie und Erdwärme werden zum Standard gehören. Darüber hinaus wird sich auch für die Besitzer von Bestandsimmobilien einiges ändern: Bei Altbausanierungen werden die Hausbesitzer künftig verpflichtet, Wärmedämm- und Abdichtungsmaßnahmen durchzuführen, die nach Möglichkeit ebenfalls eine Einsparung der emittierten Wärmeenergie um 30% erzielen sollen. Darüber hinaus sieht der Beschluss einen Zwang zur Ersetzung von Heizkesseln mit mehr als 30 Jahren Betriebsdauer vor. Während Grüne und Umweltverbände den Kabinettsbeschluss als inkonsequent kritisierten und Speditionen sich über die Belastungen für ihre Branche beklagten, kam von anderer Seite deutliches Lob: Der Bundesverband Deutscher Fertigbau begrüßte die für 2009 geplante Verschärfung der Energieeinsparverordnung. Damit werde besonders gute Wärmedämmung in Neubauten zur Pflicht.

Konsequenzen für Bauherren und Hausbesitzer
Noch bedürfen die beschlossenen Maßnahmen der Abstimmung durch den Bundestag, angesichts der Mehrheitsverhältnisse dürfte ihrer Verabschiedung aber wenig im Wege stehen. Für Bauherren und Hausbesitzer beinhaltet dies folgende Konsequenzen:
Wer ohne zusätzliche Investitionen in Maßnahmen zur Energieeinsparung sein Eigenheim realisieren möchte, sollte damit so schnell wie möglich beginnen, um noch vor Jahresbeginn 2009 ins neu gebaute Haus einzuziehen. Bauinteressierte, die für 2009 ihr Traumhaus planen, aber auch Besitzer von Altimmobilien sollten sich gründlich erkundigen, welche Energietechnik und welche öffentlichen Fördermaßnahmen für sie in Frage kommen. Hierbei steht die FIBAV-Unternehmensgruppe als einer der im Bereich energiesparendes Bauen vom Neubau bis zur Modernisierung erfahrendsten Anbieter als Ansprechpartner zur Verfügung. Insbesondere die KHD-Königslutter Haus Design GmbH (Planungsbüro) und EB-Elm Bau GmbH (Bau- und Modernisierungsprofi) beraten umfassend zu allen Fragen rund um das Klimapaket.

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