(openPR) Unchristliche Massenabfertigung: Die meisten Weihnachtsmaenner beantworten elektronische Wunschzettel mit vorgefertigten Serien-E-Mails. 14 von 20 weihnachtlichen Vertretern im Internet schickten unpersoenliche Standardantworten mit vorweihnachtlichen Floskeln zurueck. Nur die Minderheit der Rauschebaerte im WWW macht sich die Muehe, E-Mail-Wunschzettel von Kindern persoenlich zu beantworten (30 Prozent). Das ermittelte die Mummert Consulting AG im Rahmen einer nicht ganz ernst gemeinten E-Mail-Response-Analyse beim weihnachtlichen Bodenpersonal. Dazu wurden an deutsch- und englischsprachige Weihnachtsmaenner aus Deutschland, Oesterreich, Finnland, Schweden, Kanada und den USA E-Mails verschickt. Fast noch trauriger: Die meisten Himmelsrepraesentanten im Web haben noch gar keinen E-Mail-Service eingerichtet.
Himmlische Bequemlichkeit macht sich auch im Internet breit: Die Weihnachtsmaenner im Web schoepfen - sofern sie ueberhaupt einen virtuellen Briefkasten aufgestellt haben - die Moeglichkeiten modernster E-Mail-Technologie voll aus. Bekommen sie eine E-Mail, schicken die meisten von ihnen (70 Prozent) vorab gefertigte Serienbriefe zurueck. Immerhin: In manchen Faellen lassen die ueberirdischen Festtagsbeauftragten in den Standardtext noch den Name des Empfaengers einsetzen - allerdings funktioniert auch das automatisch.
Aber: Besser standardisierte Weihnachtswuensche als gar keine Antwort. Etwa einer von drei Weihnachtsmaennern ignoriert elektronisch geaeusserte Wuensche einfach. Acht von 28 angemailten Herren im roten Pelzmantel antworteten im Untersuchungszeitraum gar nicht (71 Prozent). So gab es beispielsweise vom oesterreichischen Weihnachtsvertreter gar keine Rueckmeldung. Aber auch zahlreiche deutsche und finnische Schlittenfahrer liessen nichts von sich hoeren. Mit einer ausserordentlich hohen Antwortquote von 90 Prozent koennen sich die US-Weihnachtsmaenner schmuecken. Zehn von elf Santa Claus antworteten.
Wer hier allerdings auf eine persoenliche Antwort hofft, wird von den amerikanischen Vertretern der Himmelszunft im Web enttaeuscht. In keiner einzigen Antwort aus Uebersee ging ein US-Weihnachtsmann auf eine gestellte Frage oder einen Wunsch ein. Ein besonders dreister Santa Claus sendete sogar eine Werbe-E-Mail zurueck - mit der Ankuendigung, der Kundenservice werde sich bald melden. Auch aus Groenland, Kanada, Finnland und Schweden kamen herzlose Serienbriefe. Und so haben es ausschliesslich Geschenkeverteiler aus Deutschland, die hoechstpersoenlich in die Tastatur gegriffen haben, in die Rangliste der besten Fuenf geschafft.
Die Top Fuenf der E-Mail-Adressen vom Weihnachtsmann
1. www.weihnachten1999.here.de (D)
2. www.erzgebirge-geschenke.de (D)
3. www.weihnachtsmanndienst.de (D)






