(openPR) Thüringer Landesgartenschau 2013: Erfurt (15.06.08): Die Entscheidung für eine Stadt sowie die Vorbereitungen zur Landesgartenschau 2013 in Thüringen müssen schnell umgesetzt werden. Darauf hat der Geschäftsführer der Fördergesellschaft der Landesgartenschauen in Hessen und Thüringen, Detleff Wierzbitzki, hingewiesen. Mit der politischen Entscheidung für eine weitere Landesgartenschau im Freistaat Thüringen im Jahr 2013 hat die Landesregierung deutlich gemacht, dass diese Gartengroßevents wichtig sind und ernst genommen werden. „Nun muss es zu einem Ergebnis kommen, welche Stadt Ausrichter der nächsten Landesgartenschau sein wird“, so Wierzbitzki. „Wir brauchen eine schnelle Klarheit, denn fünf Jahre sind ein enger Zeitraum zu Vorbereitung. Wenn jetzt zügig alle Entscheidungen getroffen und umgesetzt werden, dann sehe ich für die bauliche Abwicklung keine Probleme“, so Wierzbitzki.
Politischer Wille und einstimmiges Ja – ohne Einschränkungen
Auch ohne eine konkrete Festlegung des Austragungsortes gibt es für Detleff Wierzbitzki Aspekte, die bei den Städtebewerbungen ganz entscheidend sind. „Die Landesgartenschau muss in den Kommunen politisch gewollt und einstimmig beschlossen sein - ohne Bedenkenträger, ohne Einschränkungen“, so Wierzbitzki. „Eine lange und zähe Diskussion über die Vor- und Nachteile bringen uns kein Stück weiter. Alle Grundstücke müssen in städtischem Eigentum sein, und die Kommune muss finanziell belastbar sein. Wichtig ist, dass das Konzept auf eine dauerhafte Nachhaltigkeit ausgerichtet ist. Aus meiner bisherigen Erfahrung sollten nur solche städtebaulichen Projekte ausgeführt werden, die ohnehin hätten umgesetzt werden müssen. Je genauer die Vorbedingungen sind, desto weniger Enttäuschungen gibt es am Ende.“
Gute Erfahrungen durch bisherige Landesgartenschauen
Für Detleff Wierzbitzki, der bereits Geschäftsführer bei beiden Thüringer Landesgartenschauen in Pößneck (2000) und Nordhausen (2004) war, sind im Vorfeld besonders die Fragen nach der Grundstücksverfügbarkeit und finanzielle Leistungsfähigkeit von entscheidender Bedeutung. Der Freistaat hat mit den beiden bisherigen Landesgartenschauen gute Erfahrungen gemacht und Kenntnisse gesammelt, die immer auch den nächsten Landesgartenschauen zu Gute kommen. Selbst die BUGA in Gera und Ronneburg hat das Image von Thüringen und die phänomenale Arbeit von Landschaftsgärtnern und der grünen Branche stark und nachhaltig bei weit über einer Million Besuchern geprägt. „Gartenschauen - ganz gleich ob für ein Land oder den Bund - sind keine ‚Na-dann-machen-wir-mal-eben-was-hübsch’-Veranstaltungen, die nur dazu dienen, Fördergelder zu verbrauchen. So punktuell solch eine Schau für ein halbes Jahr erlebbar ist, es geht doch immer um Langfristig- und Nachhaltigkeit“, betont Wierzbitzki.
Auch über die Standortwahl hat Wierzbitzki konkrete Vorstellungen: „Was ein Standort mitbringen muss, ist ganz einfach: er muss eine gute, zentrale Lage haben, bestens erreichbar sein. Das Umfeld sollte touristisch gut erschlossen sein, auch in der Region sollte es eine Infrastruktur geben. Wichtig wäre auch, dass die Landesgartenschau nicht ein Negativimage durch Blumen und Städtebau wegwischen soll. Es muss eher umgekehrt sein, dass die Stadt durch ein gutes Image noch mehr Appetit macht auf die Landesgartenschau.“













