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Schneller aus der IT-Forschung in den Markt

09.06.200818:55 UhrIT, New Media & Software

(openPR) Wie lassen sich Ergebnisse aus der IT-Forschung rasch in marktfähige Produkte umsetzen? Dieser Frage geht das EU-Projekt FITT – Fostering interregional Exchange in ICT Technology Transfer – nach. Hintergrund des Projekts ist, dass exzellente Forschungsarbeit alleine für Wirtschaftswachstum nicht ausreicht. Erforderlich ist ihre Umsetzung von Ideen in marktfähige Produkte. Doch der Weg von der Idee bis zur ökonomischen Verwertung durch Verkauf, Lizenzierung oder Unternehmensgründung ist lang und beschwerlich. Das Projekt FITT erarbeitet im Austausch mit europäischen Partnern neue Wege für erfolgreichen Technologietransfer und schließt die Lücke zwischen IT-Forschung und Anwendung.



Stuttgart, 09.06.2008: Informationstechnologien (IT) gelten in allen Branchen – von der Produktion bis hin zu Servicedienstleistungen – als zentraler Wachstumstreiber. Um in der digitalen Wissenswirtschaft Innovationen voranzutreiben, ist es also von entscheidender Bedeutung, dass IT-Forschungsergebnisse den Sprung auf den Markt schaffen.

Genau hier setzt die MFG Baden-Württemberg mit dem EU-Projekt FITT (Fostering Interregional Exchange in ICT Technology Transfer) an und entwickelt praktische Anleitungen und Hilfestellungen für die Umsetzung von Forschungsideen in marktfähige Anwendungen. Dabei wird berücksichtigt, dass dieser Technologietransfer je nach Produkt und Entwicklungsreife unterschiedliche Anforderungen stellt. Für diese vielfältigen Aufgaben entsteht im Rahmen des Projekts ein Ratgeber mit einzelnen Bausteinen, der beispielsweise regionalen Wirtschaftsförderern, Hochschulberatungsstellen, Gründerzentren, Technologieparks oder Patentverwertungsagenturen konkrete Hilfestellung an die Hand gibt.

Erfolgversprechend ist der Ansatz, da sich in dem Projekt zentrale Forschungseinrichtungen aus Frankreich, Belgien und Luxemburg mit der MFG Baden-Württemberg, Innovationsagentur für IT und Medien, zusammengeschlossen haben. Die Projektpartner sind:

Centre de Recherche Public Henri Tudor
www.tudor.lu
MFG Baden-Württemberg – Innovationsagentur für IT und Medien
www.mfg-innovation.eu
INRIA – Institut National de Recherche en Informatique et en Automatique
www.inria.fr
DIGITEO – Fondation de coopération scientifique Digiteo Triangle de la Physique
www.digiteo.fr
IBBT- Interdisciplinary Institute for Broadband Technology
www.ibbt.be
LIEU, Liaison Entreprises Universités – University of Liège
www.reseaulieu.be

Als Mit-Initiatorin der Projektidee nutzt die MFG die Chance, Baden-Württemberg als internationalen Forschungs- und Unternehmensstandort zu profilieren. Sie bringt dabei ihre Erfahrung aus Technologietransfer-Programmen wie dem Heidelberger Innovationsforum ein. Auf dieser Matchmaking-Plattform treffen IT-Forscher und Unternehmen zusammen, um marktnahe Forschung beim Sprung auf den Mark zu unterstützen. Mit dem Heidelberger Innovationsforum haben in der Vergangenheit bereits zahlreiche innovative Geschäftsideen den Weg auf den Markt geschafft.

Partner der MFG im Projekt ist die Wirtschaftsinitiative Baden-Württemberg: Connected (bwcon) mit ihrem Programm „coach & connect“. Dieses umfangreiche Beratungsangebot begleitet Gründer und junge Unternehmen aus IT und Hightech in den unterschiedlichen Phasen des Unternehmensaufbaus: von der Gründung über die Existenzfestigung bis hin zur Expansion.

Das Projekt FITT startet im Juni dieses Jahres mit insgesamt sechs europäischen Partnern unter der Gesamtleitung der nationalen Forschungseinrichtung Luxemburgs.

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