(openPR) P4M – Die InternetAgenten spüren monatlich mehrere Tausend illegale Dateien auf
München, 05. Juni 2008. Immer mehr Sharehoster bieten im Internet ihre Dienste an. Doch zum Leidwesen der Content-Industrie bieten sie Raubkopierern auch die Möglichkeit, urheberrechtlich geschützte Dateien, wie zum Beispiel Filme, Musikstücke oder Spiele, schnell und einfach illegal im Internet zu verbreiten. Um die Raubkopien aufzuspüren und löschen zu lassen, haben die InternetAgenten von P4M den so genannten „Sharehoster Abuse Service“ entwickelt.
Wie die Internet Studie 2007 der Firma ipoque ergab, sind Sharehoster, auch Filehoster oder One-Click-Hoster genannt, bereits für vier Prozent des Internetverkehrs in Deutschland verantwortlich. Der Direct Download Links-Service (DDL) – so wird allgemein der Dienst bezeichnet, den Sharehoster anbieten – ermöglicht Privatpersonen und Unternehmen, große Dateien hochzuladen und auszutauschen, die für den Versand per E-Mail nicht geeignet sind. Neben der legalen Nutzung dieser Dienstleistung werden Sharehoster jedoch vielfach auch für die Verbreitung von urheberrechtlich geschützten Dateien genutzt. So werden dort beispielsweise aktuelle Kinofilme hochgeladen und gespeichert. Der Speicherort dieser Dateien wird anschließend in Foren und speziellen Portalen, z.B. innerhalb von User-Beiträgen zu dem jeweiligen Film, veröffentlicht, so dass andere Nutzer die Raubkopien problemlos downloaden können. Wie brisant dieses Problem ist, zeigt zum Beispiel die Klage der Verwertungsgesellschaft GEMA vor dem Landesgericht Düsseldorf gegen Rapidshare, den momentan populärsten Sharehoster, wegen des angeblich hohen Anteils urheberrechtlich geschützter Inhalte.
Um diese illegalen Dateien aufzuspüren und die Rechteinhaber bei ihrem Kampf gegen Raubkopien zu unterstützen, bietet P4M seinen Kunden den so genannten „Sharehoster Abuse Service“ an. Für mittlerweile acht Unternehmen aus der Content-Industrie durchsuchen die InternetAgenten von P4M relevante Websites, einschlägige Foren und Portale nach den entsprechenden Links. „Viele Uploader glauben, dass ihre Dateien mit verschlüsselten Links und Mirror-Seiten geschützt sind. Wir haben jedoch eine spezielle Software entwickelt, die solche Links automatisiert entschlüsselt und dokumentiert“, sagt Petur Agustsson, technischer Leiter bei P4M. Dank der Expertise der Mitarbeiter, ihrem direkten Zugang zu den richtigen Ansprechpartnern von über 20 großen Sharehostern und ihrer besonderen Software, kann P4M den Filehostern monatlich über 9.000 Dateien melden und diese damit löschen lassen. Das bedeutet, dass monatlich über 100.000 illegale Downloads verhindert werden und somit der finanzielle Schaden auf Seiten der Rechteinhaber begrenzt wird.
Dieser Bereich ist einer der wenigen Segmente, in denen urheberrechtlich geschützte Dateien effektiv entfernt werden können.













