(openPR) Erfurt/Herford. Vermutlich nahezu 500 Anleger sind durch die Herforder Inncona-Gruppe um gut 47 Millionen Euro betrogen worden. Nach Medienberichten ermitteln Steuerfahnder, Kriminalbeamte und Staatsanwaltschaft. Mitte Mai wurden sechs Büros und Wohnungen in Ostwestfalen-Lippe,Saarbrücken und Koblenz und Hof durchsucht und die beiden Geschäftsführer der Inncona wegen des Verdachts des Kapitalanlagebetrugs und Steuerhinterziehung festgenommen. Beide sitzen in Untersuchungshaft.
Inncona hatte Kapitalbeteiligungen für zwei deutsche Fonds angeboten, die bestimmte Wertgegenstände (wie z.B. Plasmafernseher) ankauften und anschließend u.a. an Kaufhäuser oder Fitnessstudios verleasten. Vermutlich haben sich 470 Anleger mit einer Mindesteinlage von 100.000 Euro daran beteiligt. Wie groß der wirkliche Schaden ist, lässt sich, so die Ermittlungsbehörden, noch nicht absehen. Nach Mitteilung der Staatsanwaltschaft hat die Inncona in einem Prospekt auch Geschäftsverbindungen zu namhaften Firmen vorgetäuscht.
„Betroffene können sich an uns wenden. Wir werden eine Arbeitsgemeinschaft für die geschädigten Anleger gründen“, erklärt Claudia Lunderstedt-Georgi, Geschäftsführerin des Deutschen Verbraucherschutzrings e.V. (DVS) aus Erfurt. Der DVS kümmert sich besonders um Anleger, die durch betrügerische Unternehmen geschädigt worden sind und bietet Rat, Betreuung und Hilfe an. Weitere Informationen gibt es unter www.dvs-ev.net.







