(openPR) Der Studiengang Medieninformatik im Fachbereich Automatisierung und Informatik zeigt vom 29. Mai bis 4. Juli 2008 ausgewählte Akt- und Halbaktfotografien.
Am Mittwoch den 28. Mai 2008 wird um 19 Uhr in der „Papierfabrik“ (Haus 9) der Hochschule Harz eine Ausstellung mit Fotografien aus dem Wintersemester 2007/08 eröffnet. Elf Studierende vom Studiengang Medieninformatik haben sich unter der Leitung von Prof. Martin Kreyßig intensiv mit dem Thema Aktfotografie beschäftigt und mit Modellen gearbeitet. Im Studio suchte man zum Einen die richtige Pose für das weibliche oder männliche Modell und leuchtete diese aufwendig mit Blitzlampen aus. Diese Ergebnisse wurden anschließend von allen Studierenden einzeln nachbearbeitet und entsprechend der individuellen Vorlieben retuschiert, in Farbe und Helligkeit verändert sowie das Format des endgültigen Bildes bestimmt.
Im Zentrum der theoretischen Auseinandersetzung mit dem Bild des nackten Körpers stand besonders die Frage, was pornographisch und was ästhetisch sei, bzw. ob das eine das andere ausschließt. „Aktfotos zeigen, ihrem Wesen nach, die Frau, den Mann immer auch als erotisch verfügbares Objekt.“ In einer offenen Gesellschaft, die nicht nur den Menschen sondern auch sein fotografisches Ebenbild zum kaufbaren Objekt macht, muss sich der Fotograf mit Fragen der Würde und Unantastbarkeit der Person besonders auseinandersetzen. Die Ausstellung sucht Wege aufzuzeigen, wie Fotografien den nackten menschlichen Körper abbilden können, ohne ihn zum Objekt zu machen. Ob dies gelungen ist, entscheidet am Ende aber der Betrachter.










