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Neueste Internettechnologie zur Vermeidung von Tierversuchen

15.05.200816:43 UhrIT, New Media & Software
Bild: Neueste Internettechnologie zur Vermeidung von Tierversuchen
Transinsight GmbH
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(openPR) Deutschland - Berlin / Dresden - Die wissensbasierte semantische Suchmaschine Go3R.org wurde in enger Zusammenarbeit zwischen Transinsight, Dresden und dem Bundesinstitut für Risikobewertung, Berlin entwickelt und steht jetzt online. Ermöglicht wird Informationstransparenz zur Vermeidung von Tierversuchen.



In nur vier Monaten Entwicklungszeit ist es Transinsight aus Dresden, Deutschland, gelungen, Go3R, die weltweit erste wissensbasierte Suchmaschine ür Alternativmethoden zum Tierversuch, online zu stellen. Unter GO3R.org können nun Wissenschaftler aus aller Welt die Vorzüge der semantischen Suche für den Bereich der Alternativmethoden im Sinne des 3R-Prinzips nutzen. Die Suchmaschine ist ab sofort als Beta Version verfügbar.

Das so genannte 3R-Prinzip nach Russell und Burch (1959) steht für Replacement, Reduction, Refinement – Ersatz, Verminderung und Verbesserung. Es beschreibt wissenschaftliche Methoden, die Tierversuche ersetzen oder mit denen die Tierzahlen oder das Leid der Versuchstiere reduziert werden können. Die Einhaltung des 3R-Prinzips ist EU-weit gesetzlich vorgeschrieben: Der EU-Versuchstierrichtlinie so wie auch dem Deutschen Tierschutzgesetz zufolge dürfen Tierversuche nur dann durchgeführt werden, wenn das verfolgte wissenschaftliche Ziel nicht auch auf anderem Wege erreicht werden kann – also ganz ohne Tiere oder mit weniger Tieren bzw. weniger Tierleid.

In der Praxis scheitert dieses gesetzliche Gebot jedoch oft daran, dass den forschenden Wissenschaftlern und den zuständigen Behördenvertretern nicht bekannt ist, welche 3R-Alternativen zu dem von ihnen geplanten Versuch bestehen. Recherchen zu Alternativmethoden sind auch und gerade im Zeitalter des Internet zeitraubend und mühsam. Zudem bleibt am Ende einer echerche unklar, ob wirklich alle gewünschten Informationen gefunden wurden. An dieser Stelle setzt die Suchmaschine Go3R an.

„Mit Go3R werden Suchergebnisse zu Tierversuchsalternativen transparent, und sie sind unmittelbar verfügbar. Zeitersparnisse von 90% und mehr sind schon mit dem ersten Prototyp der Suchmaschine möglich“, erläutert Dr. Michael R. Alvers, CEO und Mitgründer von Transinsight. „Wir freuen uns, dass wir den forschenden Wissenschaftlern mit Go3R ein Werkzeug an die Hand geben können, mit dem sie die Unerlässlichkeit von Tierversuchen informationstechnisch besser einschätzen können. Go3R fördert das 3R-Prinzip. Mittelfristig wird dies zu einer deutlichen Verringerung von Tierversuchen führen. Versuche mit Tieren immer weiter zurückzufahren, ist das lohnende Ziel, für dessen Erreichung Transinsight gern mit aller Kraft beiträgt“, so Alvers.

Go3R ist im Verbund mit Wissenschaftlern der Technischen Universität Dresden sowie der Zentralstelle für die Erfassung und Bewertung von Ersatzmethoden zum Tierversuch (ZEBET) am Bundesinstitut für Risikobewertung in Berlin entwickelt worden. Die ZEBET hat mit ihrer Expertise im Bereich Alternativmethoden das fachliche Know-how für die Suchmaschine geliefert.

„Bei der Entwicklung von Alternativmethoden ist Deutschland schon heute führend. Die neue Suchmaschine wird dazu beitragen, das internationale Ansehen Deutschlands noch weiter zu verbessern. Die Zusammenführung des über Jahrzehnte aufgebauten Fachwissens der ZEBET mit modernsten semantischen Suchtechnologien wird zu einer neuen Generation der Wissenschaft führen, wenn es darum geht Tierversuche zu vermeiden“ so Prof. Dr. Horst Spielmann, internationaler Spitzenforscher auf dem Gebiet der Alternativmethoden und jahrelanger Leiter der ZEBET.

Die Suchmaschine www.GO3R.org wird nun zu einer Community-Plattform ausgebaut, die die weltweite Zusammenarbeit sprachübergreifend ermöglichen wird. Ziel der Investition ist die Schaffung größtmöglicher Informationsverfügbarkeit bei gleichzeitig höchster Transparenz für alle Forscher weltweit. Der Service ist frei verfügbar.

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