(openPR) Während viele internationale Hilfsorganisationen noch immer auf die Erlaubnis warten, nach Myanmar einreisen zu dürfen, bereitet sich ein ShelterBox Response Team (SRT) in Rangun auf seinen Einsatz in die Deltaregion vor.
Die britische Hilfsorganisation die zu den ersten zählte, die ein Visum für die Einreise nach Myanmar erhalten hatte, ist bereits seit den frühen Morgenstunden des 08.05.2008 in Rangun. Das sogenannte ShelterBox Response Team, welches aus vier Spezialisten für Katastrophenhilfe besteht, hat die ersten 24 Stunden im Land damit verbracht die Situation vor Ort zu beobachten und zu bewerten.
Heute Morgen hat das SRT einen weiteren Schritt unternommen, um die Militärs von der Notwendigkeit der Hilfsgüter zu überzeugen. Sie trafen sich mit Mitgliedern der Feuerwehr, der Marine und des „Burmese Rescue Services“ und erläuterten ihnen den Gebrauch und die Distribution der Überlebenskisten, von denen jede Hilfsgüter enthält, die zehn Personen für ein halbes Jahr versorgen können. Derzeit befinden sich etwa 200 Überlebenskisten auf dem Flughafen in Rangun, 400 weitere sind auf dem Weg und in den nächsten Stunden und Tagen werden noch einmal 1000 Überlebenskisten das Zentrallager in Helston, Cornwall, GB verlassen.
Das Militär willigte ein, die Hilfsgüter unter Aufsicht des SRT in die am schlimmsten betroffenen Regionen zu transportieren und bei deren Verteilung zur Seite zu stehen. Dazu sollen dem Team unter anderem Helikopter und Fahrzeuge zur Verfügung gestellt werden. Zudem hat das SRT Kontakt zu lokalen Helfergruppen aufgenommen, die ebenfalls bei der Verteilung und dem Aufbau der Zelte helfen werden.
SRT-Mitglied Mark Pearson bestätigte heute, dass derzeit gemeinsam mit dem Militär letzte Vorbereitungen getroffen würden, um Überlebenskisten mit einem Flugzeug so weit wie möglich in überfluteten Gebiete zu bringen. Das SRT plant die Hilfsgüter zunächst nach Pathen, Myaungmya und Bogale zu fliegen, von wo aus sie dann weiter in die überfluteten Gebiete transportiert werden sollen.
Laut derzeitigen Informationen hat die Regierung die Ausstellung von Visa für Ausländer vorerst wieder eingestellt. Helfer, die außerhalb von Rangun gesehen werden, würden festgenommen und ihre Hilfsgüter vom Militär konfisziert.











