(openPR) Hélène Crécent ist eine französische Künstlerin, die seit über 10 Jahren in Spanien lebt und momentan ihre Arbeit in der spanischen Kunstgalerie 100 kubik in Köln präsentiert. Auf ihrer ersten Ausstellung in Deutschland zeigt sie Gemälde, Zeichnungen und Skulpturen, in denen sie den weiblichen Körper als expressive Sprache verwendet zur Herausstellung von Individualität sowie als Protest gegen die gesellschaftlichen Manipulationen, die Frauen zu Opfern des Konsums zu machen wollen. Die Künstlerin interessiert sich für engagierte, reflexive und gleichzeitig spontane Kunst voller Widersprüche.
Dass ihre Skulpturen aus genähtem Stoff sind, ist Teil des von ihr geführten Diskurses, da es sich dabei um ein Material und eine Technik handelt, die mit der Rolle der Frau assoziiert werden. Das Nähen wird umgewandelt in ein Ausdrucksmedium mit dem Gemälde gezeigt werden, die sich nicht in einen rechtwinkligen Rahmen einfügen lassen, sondern sich an einfache weibliche Formen anpassen, die mit ihren lebendigen und ausdrucksstarken Farben die Geschichte des Körpers des eigenen Körpers erzählen. Titel wie Körper mit Wurzeln, Nährender Körper, Vergewaltigter Körper dienen der Darstellung eines multikulturellen Diskurses und weiblicher Identität.
Die Skulpturen der Reihe Glorreiche Körper sind eine Hommage an unterschiedliche Künstlerinnen, welche die die Erfahrung des eigenen Körpers eingefordert haben wie u. a. Annette Messager, Louise Bourgeois, Frida Kahlo, Niki de Saint Phalle, Nan Goldin oder Shirin Neshat. Sie alle benutzten die Gebrechlichkeit ihres Körpers als Motor, ihre Biografien in einem persönlichen und einzigartigen Werk zum Ausdruck zu bringen. Der Titel Glorreiche Körper drückt eine gewisse Ironie aus, aber auch den Respekt, den Hélène Crécent diesen Frauen gegenüber empfindet, von denen sie ihre ganz eigene Vision hat. Mit einem Vokabular, in dem sich Brüste und Brustwarzen in weibliche Attribute par excellence verwandeln, verwendet Crécent Motive fetischistischer Art und kultureller Identität zur Schaffung einiger gewagter und origineller Werke, die den Betrachter nicht gleichmütig lassen.



















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