(openPR) Rollenbilder selbst gestalten:
Deutsche Kinder- und Jugendstiftung und Nike fördern vier neue Initiativen
Berlin, 05. Mai 2008 – Die vier neuen Projekte des Programms „MädchenStärken“ der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung (DKJS) und Nike stehen fest. Bundesweit konnten sich Initiativen bewerben, die Mädchen und jungen Frauen, aber auch gemischten Gruppen innovativen Sport und die aktive Teilhabe auf Sportplätzen ermöglichen. Während Jungen ihrem Sport häufig auf öffentlichen Plätzen und Sportfeldern nachgehen,
stehen Mädchen eher am Rand, klatschen Beifall und nehmen passiv am Geschehen teil. Anders beim gemeinsamen Programm MädchenStärken. Hier trainieren Mädchen neue und „angesagte“ Sportarten, beschäftigen sich mit ihrer Rolle in der Gesellschaft, ihren Stärken und ihrem Selbstverständnis, sammeln Mut, sich auch außerhalb des Sportfeldes zu beweisen.
Ein solches Projekt ist beispielsweise die Initiative des Vereins „Dissens“ in Berlin-Marzahn. 40 bis 50 Mädchen können unter professioneller Anleitung Ballspiele erlernen – Ballspiele wie Rugby und Fußball. Ein 16.000 Quadratmeter großer freier Sportplatz in Marzahn dient nicht nur als öffentlicher Platz zum Zeigen des Könnens der Mädchen, sondern in der zweiten Phase des Projektes geben die Spielerinnen ihr Wissen weiter
an andere.
Im Vereinssport gibt es eher wenige Angebote, die auf die Interessen und Wünsche von Mädchen abgestimmt sind. Hier setzt das Programm MädchenStärken an, welches bis 2011 läuft. MädchenStärken fördert
geschlechterspezifische Ansätze in der Sportjugendarbeit. Zugleich werden die Projekte stärker als bisher ermutigt und begleitet, in ihrem lokalen und regionalen Umfeld weitere Förderer und Partner zu finden. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten eine Basisfinanzierung von 11.000 Euro innerhalb von zwei Jahren. Die Summe wird weiter aufgestockt, gelingt es den Sportgruppen zusätzlich weitere Fördergelder zu akquirieren. Regelmäßige Netzwerktreffen und die jährliche Fachtagung bieten ein Forum für den Austausch der Akteure, aber auch die fachliche Begleitung durch die DKJS.
Eine vierköpfige Jury wählte die vier Projekte aus: Dr. Bettina Rulofs (Dt. Sporthochschule Köln), Carmen Kurbjuhn (Genderkompetenzzentrum der Humboldt-Universität zu Berlin), Lennart Beeck (Bildungswerk der
Schülervertretungen in Deutschland) und Judith Strohm (Deutsche Kinder- und Jugendstiftung).
Dr. Heike Kahl, Geschäftsführerin der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung und ehemalige Vizeweltmeisterin im Eisschnelllauf: „Weg vom Rand, rauf aufs Spielfeld — Sport wird in MädchenStärken immer pädagogisch
begleitet. Die Mädchen stärken ihr Selbstvertrauen, üben mitzubestimmen und bekommen die Chance, aus der Position als Zuschauerin in eine aktive und couragierte Rolle zu wachsen.“
Mehr Informationen finden Sie unter: www.maedchenstaerken.de









