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Neuer Intensivtransportwagen startet am Standort Ulm

06.05.200814:26 UhrGesundheit & Medizin
Bild: Neuer Intensivtransportwagen startet am Standort Ulm
Das Glanzstück in der Wagenhalle des DRK Ulm: Der neue Intensivtransportwagen (ITW)
Das Glanzstück in der Wagenhalle des DRK Ulm: Der neue Intensivtransportwagen (ITW)

(openPR) Seit dem 2. Mai 2008 hat am Standort Ulm der neue Intensivtransportwagen (ITW) seinen Dienst aufgenommen. Dieser wird gemeinsam vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) und dem Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) betrieben. Das Universitätsklinikum Ulm sowie das Bundeswehrkrankenhaus stellen die Notärzte. Das Spezialfahrzeug ist Teil eines baden-württembergischen Modellprojektes, das zunächst auf vier Jahre angesetzt ist. Insgesamt werden im Land vier Intensivtransportwagen an den Standorten Ulm, Stuttgart, Mannheim und Freiburg im Einsatz sein. Intensivtransporte sind dann notwendig, wenn Patienten unter intensivmedizinischer Betreuung in ein anderes Krankenhaus verlegt werden müssen.



Der neue Intensivtransportwagen schließt die Behandlungslücke zwischen zwei Intensivstationen, denn die Zahl der Intensivtransporte wird künftig weiter zunehmen. Durch die aktuelle Entwicklung im Krankenhaussektor, die klar auf die Errichtung großer Schwerpunktzentren und die Spezialisierung von Krankenhäusern ausgerichtet ist, werden zahlreiche kleinere Kliniken, insbesondere im ländlichen Raum, geschlossen. Die Einführung des neuen ITW-Systems verfolgt dabei mehrere Ziele. Zum einen sollen die Transporte von Intensivpatienten auf einem hohen medizinischen Niveau erfolgen. Zum anderen wird der reguläre Rettungsdienst entlastet – Notärzte und Rettungswagen müssen nicht mehr für diese sogenannten Interhospitaltransporte eingesetzt werden und stehen damit verstärkt für die Notfallrettung zur Verfügung. Bisher wurden viele dieser Transporte mit dem Rettungshubschrauber (RTH) durchgeführt. Dieser kann jedoch bei schlechten Sicht- und Witterungsverhältnissen nicht immer starten, zudem liegen die Kosten pro Einsatz deutlich höher. Geplant ist eine Reichweite des neuen ITW von 60 bis 80 Kilometern bei einer maximalen Fahrtdauer von einer Stunde pro Strecke. Man werde jedoch sicherlich nicht auf jeden Kilometer „schielen“, betont David Richter, Rettungsdienstleiter des DRK Ulm: „Das neu eingeführte ITW-System wird an den vier Standorten zunächst bewusst im Modell erprobt. Wir sind jedoch überzeugt, dass der Bedarf unsere Erwartungen übersteigen wird. Die 500 Einsätze pro Jahr, die der ITW leisten muss, um rentabel zu sein, werden wir sicherlich erreichen.“ Die Stadt Ulm, durch Universitätsklinik und Bundeswehrkrankenhaus ein Zentrum der Maximalversorgung, eignet sich besonders für die Erprobung des neuen Systems. „Zudem kommt der Bau der neuen DRK-Rettungswache an der Stuttgarter Straße genau zum richtigen Zeitpunkt, denn ‚die neue Komponente in der Primärmedizin’ braucht Platz“, so Richter weiter.

Der rund 240.000 Euro teure Intensivtransportwagen verfügt über eine umfangreiche Ausstattung, die den schonenden Transport von Risikopatienten zwischen verschiedenen Kliniken ermöglicht. Eine spezielle Intensivtransporttrage garantiert beispielsweise, dass verschiedene intensivmedizinische Geräte – wie etwa Spritzenpumpen – fest und vor allem crash-sicher montiert werden können. Auch ein besonderes Beatmungsgerät, ein Blutanalysegerät sowie ein Monitor zur Überwachung der Vitalfunktionen gehören zur Ausstattung. Zudem verfügt der ITW über größere Sauerstoff- und Druckluftvorräte als ein herkömmlicher Rettungswagen, was einen sicheren Transport von Patienten auch in weiter entfernte Kliniken ermöglicht. Für zusätzliche medizinische Geräte ist außerdem eine 230 Volt Stromversorgung installiert.

Die „fahrende Intensivstation“ wird von speziell geschultem Personal besetzt werden: Sowohl die Notärzte der beiden Kliniken als auch die Rettungsassistenten (RA) verfügen über zusätzliche intensivmedizinische Weiterbildungen. Je zwei Rettungsassistenten und ein Notarzt werden auf dem neuen ITW eingesetzt. Gelenkt und überwacht werden die Einsätze des ITW durch die Zentrale Koordinierungsstelle (ZKS) von DRK und Deutscher Rettungsflugwacht (DRF) in Baden-Baden. Das Spezialfahrzeug steht den Kliniken dabei zwischen 8:00 Uhr und 20:00 Uhr zur Verfügung. „Eine Bereitstellung von 24 Stunden wäre insgesamt viel teurer gewesen. Die Erfahrungen aus anderen Bundesländern zeigen, dass es nachts zu keinen nennenswerten Transportzahlen kommt – zudem ist der ITW für geplante Transporte vorgesehen“, erklärt David Richter.

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