(openPR) Der Pflegedienst des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) Kreisverband Ulm e.V. beginnt in diesen Tagen – gemeinsam mit dem Ulmer Ortsverein – aktiv mit dem Aufbau einer so genannten Nachbarschaftshilfe. Das Angebot, das sich insbesondere an Senioren und Menschen mit Handicaps richtet, kann aber auch in besonderen, familiären Notlagen in Anspruch genommen werden. Möglich sind dabei nicht nur Dienstleistungen im Haushalt, sondern auch begleitete Fahrten zum Arzt oder zu Behörden.
Ob einmal wöchentlich oder nur zum Frühjahrsputz, das neue Angebot des DRK ist bewusst an keine festen Bedingungen geknüpft. „Wir möchten mit unserer Nachbarschaftshilfe einen Rahmen schaffen, in dem sowohl attrak-tive als auch kostengünstige Hilfe rund um den Haushalt möglich ist“, betont Till Kurz, Pflegedienstleiter des DRK. „Nicht nur ältere Menschen scheuen sich häufig Hilfe von Außen in Anspruch zu nehmen, wenn bestimmte Dinge – wie etwa Einkaufen oder Fenster putzen – alleine nicht mehr bewältigt werden können.“ Auch begleitete Behördengänge oder Fahrten zum Arzt sind mit der Nachbarschaftshilfe möglich. Dabei ist dem DRK eine Kontinuität in der Betreuung wichtig: „Bisher haben wir diese Dienste mit jungen Männern im Freiwilligen Sozialen Jahr abgedeckt. Nun möchten wir mit einem festen Stammpersonal diesen Service noch verbessern. Gerade ältere Menschen schätzen es sehr, wenn sie immer von der gleichen Person betreut werden“, erläutert Till Kurz. In besonderen Fällen übernimmt die Pflegeversicherung anteilig die Kosten.
Der offizielle Start der DRK-Nachbarschaftshilfe ist für den 1. Juli 2008 ge-plant. „Bis dahin suchen wir noch Interessierte, die Freude an einem solchen Ehrenamt haben“, so Till Kurz. Die künftigen Mitarbeiter erhalten für ihre Tä-tigkeit eine so genannte Aufwandsentschädigung, die sich an der Höhe der geleisteten Stunden orientiert. Auch Fahrten mit dem eigenen PKW werden erstattet. Regelmäßige Treffen und der Erfahrungsaustausch mit den ande-ren Helfern gehören beim DRK ebenfalls dazu: „Vom Ehrenamt profitieren immer beide Seiten – der, dem geholfen wird und der Helfer selbst“, so Till Kurz weiter.













