(openPR) Im Kunstportal Baden-Württemberg (swo.de/ ralfrabemann1.html) macht ein Mitglied des Landeskunstrates Baden-Württemberg auf die "hochinteressanten" und "in ihren Fügungen unlogischen" wie auch "in ihrer Inhaltsdichte gewaltigen Bilder" des Böblinger Künstlers Rabemann (kuenstler. rabemann.de) aufmerksam.
Der Verfasser Jürgen Linde (MA) fühlte sich durch Rabemanns Kunst an ein Zitat des Musikers Brian Eno erinnert, der einen "Mangel in unserer Kultur an dem feststellt, wofür Afrika steht". So stellt er im Kunstportal Baden-Württemberg in seinem Artikel "Africa Inside" inhaltliche Parallelen zwischen Rabemanns Kunst und der afrikanischen Kunst fest, indem er darauf hinweist, dass es bei beiden um "Ursprüngliches, Wahres, Wahrhaftiges", "um den Ursprung an sich und in jeder Hinsicht" und um "die Wurzeln menschlicher Kultur" geht und insbesondere um den "Zusammenhang zwischen Bildender Kunst und Sprache", wobei der Autor betont, dass Rabemann die (verbale) Sprache "ähnlich bildhaft empfindet wie Bilder im engeren Sinne".
Denn er weist unter anderem darauf hin, dass sich die Themen Wort und Sprache "wie ein roter Faden" durch die "komplexe Arbeit dieses Künstlers" ziehen, die nach seinen Worten an sich "in keine Schublade" passt.
Denn der von ihm begangene künstlerische Weg einer "aus Bildern und Worten sich ständig neu formierenden und dennoch immer gleiche Eigenkultur" setze sich nicht nur von "gängigen Wegen" der Gegenwartskunst ab, sondern auch von deren "gängig abwegigen". So erscheint dem Autor Rabemanns Kunst als ein guter Weg, "Wahrnehmungsfähigkeit zu erlangen von dem, was Kunst für uns ist und was Kunst für uns sein kann."
Dabei gelte dem Künstler diese Eigenkultur als die eine, "einzige Kultur, die alle Kulturen je nur meinen konnten und durch die er sich auf dieser Ebene mit allen archaischen Kulturen verbunden fühlt" und genau dies sei nach den Worten des Künstler, die "einzig ernstzunehmende" Möglichkeit, solche "Parallelen zwischen seiner Kunst und manchen archaischen Kulturen zu ziehen"
Die in seiner Kunst wahrgenommene "umfassend erscheinende, unerklärliche wie auch unerklärte Ursprünglichkeit" führt Linde in seinem Artikel auf Rabemanns schon sehr frühe Beschäftigung "mit altüberlieferten Traditionen aus Texten wie Märchen, Sagen und Mythen und symbolgeladenen Bildwelten" zurück "wie die der Religionen, der Volkskunde und die der Alchemie", denn "all dies hat sein Sehen, seine Wahrnehmung und seine Bildfindung geprägt und ihn offenbar auf besondere Weise vorbereitet für seinen späteren Weg als Künstler."
So bescheinigt der Autor Rabemanns Kunst die Wirkung, "dass sie frei macht von Hierarchien, Werten und Vergleichen und von allen Versuchen, die Wirkprinzipien des Lebens gerade dort durch mehr Denken oder Nachsinnen verstehen zu wollen, wo Auge und Empfinden schon genügen" und dem Künstler Rabemann deshalb über seine Bilder "eine gelungene Hinlenkung zu einem rein vom Sehen getragenen Empfinden über das Bild hinaus gelingt."













