openPR Recherche & Suche
Presseinformation

„Inventory Intensity“ als Kennzahl zur Ermittlung von Wertschöpfungspotentialen von Unternehmen

25.04.200817:03 UhrLogistik & Transport
Bild: „Inventory Intensity“ als Kennzahl zur Ermittlung von Wertschöpfungspotentialen von Unternehmen
Professionelle Managementmethoden sind nicht nur etwas für Grosskonzerne. Acceleor hilft auch mittelständischen Unternehmen bei der Implementierung von einfachen Werkzeugen und Systemen.
Professionelle Managementmethoden sind nicht nur etwas für Grosskonzerne. Acceleor hilft auch mittelständischen Unternehmen bei der Implementierung von einfachen Werkzeugen und Systemen.

(openPR) Als auf den ersten Blick einfach wirkendes Mittel zur Ermittlung von Wertschöpfungspotentialen wird von Acceleor die Betrachtung publizierter Jahresabschlüsse verwendet. Zur Anwendung kommt diese Analyse bei Managementberatungs -, Logistik – , Supply Chain - und Strategieberatungsszenarien.



Die Bestandsintensität ist hierbei definiert als Kennzahl in % der Bestände oder des Vorratsvermögens, welches in den Jahresabschlüssen ausgewiesen wird und durch den Umsatz oder das Anlagevermögen zu dividieren ist.

Nachdem die meisten publizitätspflichtigen Kapitalgesellschaften bei der Messung der Qualität ihres Managements und der Unternehmensperformance keine detaillierte Betrachtung der Bestände oder Vorräte vornehmen, ist es vergleichsweise schwierig, die echte Wertschöpfung von ausgezeichneten Supply-Chain-Systemen zu bewerten.

Acceleor stellte in verschiedensten Analysen fest, daß die wenigsten Unternehmen, ihre Bestände regelmäßig (z.B. quartalsweise) im Benchmarking mit vergleichbaren Unternehmen überprüfen. Nimmt man Vergleiche zwischen Branchendurchschnitt und den Top-Performern, so kann man häufig feststellen, dass 3-stellige Millionenbeträge freigesetzt werden können, wenn man die Bestände entsprechend anpasst. Es erscheint deshalb geradezu verwunderlich warum dieses Benchmarking nicht permanent betrieben wird.

Um die Bestandsintensität zu verfolgen und zu interpretieren, sollte diese Kennzahl idealerweise graphisch in Relation zu gängigen Größen wie Gewinn vor Steuern, Einnahmen vor Steuern und Zinsen, Anlagevermögensrentabilität oder Eigenkapitalrentabilität dargestellt werden. Innerhalb eines Industriezweiges läßt sich auf diese Weise sowohl die eigene Position als auch die der wichtigsten Mitbewerber ermitteln – und somit auch das Delta, welches es zu überwinden gilt, wenn man zu den Spitzenreitern eines Industriesektors zählen will. In dieser Form hilft die Betrachtung der Bestandsintensität dem Management bei strategischen Entscheidungen, in dem ein Blick auf den strategischen Pfad, welchen ein Unternehmen bestreiten sollte, um zum Mitbewerb aufzuschließen oder einfach auch nur um dem steigendem Marktdruck standzuhalten.

Dem Betrachter ermöglichen diese Darstellungen die dynamische Entwicklung von Unternehmen zu betrachten, da die Performance jeder Periode klar ersichtlich ist und somit Trendaussagen möglich sind.

Die Analyse kann mit der Größe „Anzahl von Bestandstagen“ durchgeführt werden, wenn es notwendig erscheint und sie kann zu Benchmarkingprozessen Mitbewerbern gegenüber oder als Benchmarking zu einem anderen Industriezweig durchgeführt werden. Konsequenzen von existierenden Strategien können gemessen werden und neue korrigierte Strategien können initiiert werden, um Verbesserungen in allen Bereichen zu erreichen: Produktion, Logistik und Finanzen.

Fazit: Bestandsintensität ist ein moderner und einfacher Management-Indikator und zeigt mögliche zusätzliche Wertschöpfungspotentiale.

Business Value: Die totalen Logistikkosten (TLC) sind wichtiger Bestandteil jeder G+V und somit auf gleicher Stufe mit Kosten für Marketing & Verkauf (M & S) oder Forschung & Entwicklung (R & D). Es wird deutlich, daß eine Verbesserung des Unternehmensergebnisses bei konstantem Umsatz nur durch Reduktion dieser Bestandteile der G+V erzielt werden kann.

In diesem Zusammenhang hat sich in der Vergangenheit gezeigt, daß Unternehmen erhebliche Anstrengungen unternommen haben, um die folgenden Kosten zu reduzieren:

- Forschung & Entwicklung: Eine Reduktion dieser Kosten gefährdet die Fähigkeit eines Unternehmens neue Produkte zu entwickeln und somit seine Zukunft.
- Marketing & Verkauf: Eine Kostenreduzierung in diesem Bereich schwächt die Verkaufskraft eines Unternehmens.
- Direkte Kosten: Dieser Kostenblock führt z.B. zur kostenintensiven Erhöhung des Automatisierungsgrades oder zu Plänen zur Verlagerung von Standorten.

Ein bedachter und realistischer Plan zur Senkung von Logistikkosten bringt normalerweise einen positiven Effekt ohne die Kernaktivitäten eines Unternehmens zu schwächen. In der Regel wird eine Optimierung der Supply Chain auch sozialverträglicher sein als ein Eingriff in die Bereiche F & E, M & S und direkte Kosten. Diese Punkte sprechen eindeutig dafür, daß die Nutzung eines professionellen Supply Chain Dienstleisters der bevorzugte Weg sein sollte.

Es gibt Beispiele an denen man zeigen kann, dass eine Reduktion der echten Supply Chain Kosten zu einer Steigerung des Ergebnisses von 60 % führt.

Obwohl Bestandsintensität ein Bilanzthema ist, so ist diese Kennzahl direkt verbunden mit logistischer Effizienz und somit ein direkter Indikator für die Leistung eines Unternehmens.

Das Ergebnis eines Monitoring von Bestandsintensität kann eine Alternative zu möglichen sozialen Konflikten sein, die durch Standortveränderungen hervorgerufen werden können. Als Beispiel könnte ein Unternehmen entscheiden, einen Produktionsstandort zu verlegen, um den Rohertrag um 3 % zu erhöhen. Der gleiche Effekt könnte möglicherweise erzielt werden, wenn dem Thema Supply Chain Management die notwendige Aufmerksamkeit geschenkt werden würde.

Eine Reduktion der Bestandsintensität führt zu einer Freisetzung von Liquidität, die normalerweise durch Bestände blockiert ist. Es sind allerdings noch weitere Effekte dadurch erzielbar, wie eine Erhöhung des Cash Flow, Erhöhung des Firmenwertes durch gesteigerte Eigenkapitalrentabilität, Reduzierung von Produkten, die nicht verkauft werden können, eine erhöhte Verfügbarkeit von Managementkapazitäten und zu guter Letzt auch die verbesserte „Gesundheit“ des Unternehmens.

Für den Mittelstand wäre es interessant, sich möglicherweise mit den KPIs der Brachenführer zu messen und auch Tendenzen zu vergleichen, um Entscheidungen fundiert treffen zu können. Die verwendeten Kennzahlen sind in der Regel von geringer Komplexität. Somit sind diese Vergleiche ein einfaches Managementinstrument.

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 206926
 4080

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „„Inventory Intensity“ als Kennzahl zur Ermittlung von Wertschöpfungspotentialen von Unternehmen“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von Acceleor

Bild: Gute Nachfrage nach Interimmanagern auf Anbieter- und NachfragerseiteBild: Gute Nachfrage nach Interimmanagern auf Anbieter- und Nachfragerseite
Gute Nachfrage nach Interimmanagern auf Anbieter- und Nachfragerseite
Seit Dezember 2011 bietet Acceleor.auch die Vermittlung von Interimmanagern im Bereich Logistik als Dienstleistung an. Die neue Dienstleistung bei Acceleor war eine logische Folge der Gespräche und Erfahrungen, die man aus den Bereichen Unternehmensberatung, Projektbegleitung und Personalvermittlung gewonnen hat. Es ist keine neue Erkenntnis, dass die Verfügbarkeit von qualifizierten Arbeitnehmern aufgrund demographischer Faktoren abnehmend ist. Älteren Arbeitnehmern und Spezialisten eröffnet sich hier ein interessantes Betätigungsfeld. Für…
Bild: Interim-Management-Spezialisten in der LogistikBild: Interim-Management-Spezialisten in der Logistik
Interim-Management-Spezialisten in der Logistik
Die Nachfrage nach qualifizierten Ressourcen in der Logistik steigt weiterhin. Personalverantwortliche in den Unternehmen spüren dies ebenso wie die Zunft der Personalberater. Der Zeitraum von der Meldung eines Bedarfes bis zum Arbeitsbeginn des neuen Mitarbeiters ist jedoch oftmals lang und somit wird das Wachstum von Unternehmen möglicherweise schon an dieser Stelle verlangsamt. Interim-Manager können helfen, diese Lücke zu schliessen. Sie können aber auch bei Aufgaben helfen, die ein sehr spezielles Know How erfordern oder zeitlich begrenz…

Das könnte Sie auch interessieren:

FELTEN Group mit Lösung für das OEE-Management
FELTEN Group mit Lösung für das OEE-Management
… von 65 Prozent, weist die Produktion einen hohen Verbesserungsbedarf auf, weil eine unterdurchschnittliche Nutzung der verfügbaren Kapazitäten besteht. Dagegen gehören Produktionsunternehmen in ihrer Leistungsfähigkeit zur Weltspitze, wenn sie einen OEE-Wert oberhalb von 85 Prozent erreichen. „Die meisten Produktionsbetriebe liegen jedoch im mittleren …
Kooperation amando software GmbH und baramundi software AG: Perfekte Kombination Lizenz- & Clientmanagement
Kooperation amando software GmbH und baramundi software AG: Perfekte Kombination Lizenz- & Clientmanagement
… Lizenzinventur. Abschließend gilt es, das Softwareinventar mit dem Lizenzinventar abzugleichen, um herauszufinden, ob für die installierte Software auch die entsprechenden Lizenzen im Unternehmen vorhanden sind. Auf der Basis der von amando software entwickelten Cloud-basierten Lösung „e:SAM“ steht den Kunden ein umfangreiches Managed Service Angebot für …
Bild: ZF-Konzern: ORBIS entwickelt und installiert BI-Lösung für Bestandsplanung und ITR-Reporting auf Basis von SAPBild: ZF-Konzern: ORBIS entwickelt und installiert BI-Lösung für Bestandsplanung und ITR-Reporting auf Basis von SAP
ZF-Konzern: ORBIS entwickelt und installiert BI-Lösung für Bestandsplanung und ITR-Reporting auf Basis von SAP
Das international tätige Software- und Business-Consulting-Unternehmen ORBIS AG hat bei der ZF Friedrichshafen AG eine innovative, SAP-basierte Business-Intelligence-Lösung eingeführt: das Inventory Measure Tracking Tool (IMTT). Damit schafft ZF eine einheitliche Datenbasis für die durchgängig IT-gestützte, standardisierte und transparente Planung von …
EUROPA ist leistungsstärkster Lebensversicherer
EUROPA ist leistungsstärkster Lebensversicherer
… Voraussetzungen mitbringen, um ihren Kunden in Zukunft die größtmöglichen Chancen auf Überschüsse zu ermöglichen. Je höher die ermittelte Kennzahl, desto leistungsfähiger das Unternehmen. Mit der höchsten Kennzahl wurde der EUROPA bescheinigt, dass sie der leistungsstärkste Lebensversicherer ist. Bei der Untersuchung durchleuchtete softfair zunächst die …
The Green Grid unterstützt den Europäischen Verhaltenskodex für Rechenzentren
The Green Grid unterstützt den Europäischen Verhaltenskodex für Rechenzentren
Einführung der DCiE-Kennzahl fördert den globalen Standard zur Messung der Energieeffizienz in Rechenzentren The Green Grid, ein internationales Konsortium von Unternehmen, die sich die weitere Steigerung der Energieeffizienz in Rechenzentren und Business-Computing-Umgebungen zum Ziel gesetzt haben, hat heute seine Unterstützung für den kürzlich veröffentlichten …
OEE und TPM die ideale Kombination für das Produktionscontrolling
OEE und TPM die ideale Kombination für das Produktionscontrolling
… Produktionsanlagen inzwischen etabliert. Ausschlaggebend sind dabei Verfügbarkeit, Leistungsgrad und Qualität der Maschinen. Nach den Beobachtungen der FELTEN Group fehlt es vielen Unternehmen jedoch an den Voraussetzungen, um aus den ermittelten Schwächen gezielt Optimierungsmaßnahmen abzuleiten. Dafür sind Lösungen für das Total Productive Management …
“Big Data Day” in Leipzig: Innovative IT-Technologien können ungenutzte Potentiale in der Datenflut aufdecken
“Big Data Day” in Leipzig: Innovative IT-Technologien können ungenutzte Potentiale in der Datenflut aufdecken
… Was genau sind die Ursachen und die Auswirkungen der steigenden Datenmengen? Und wie lässt sich die „Big Data“-Flut von Unternehmen beherrschen und nach bisher unentdeckten Wertschöpfungspotentialen durchsuchen? Antworten gibt es auf dem „Big Data Day“ am 27. September 2011 in Leipzig. Die sones GmbH und Talend haben das Fraunhofer-Institut für Fabrikbetrieb …
Typische Indizien für Schwächen in den Kennzahlen-Systemen
Typische Indizien für Schwächen in den Kennzahlen-Systemen
(Bad Oeynhausen / 10.03.2010) Kennzahlen kommen in vielfältiger Art und Weise im Unternehmen zum Einsatz. Sie helfen, die kaum noch überschaubaren Datenmengen auf einzelne aussagefähige Größen zu verdichten. Kennzahlen sind somit ein zentrales Element der Unternehmenssteuerung und der Kommunikation, weil sie das intuitive Urteil durch nachprüfbare Daten …
IT-Service mit Kennzahlen messbar machen
IT-Service mit Kennzahlen messbar machen
Betriebswirtschaftliche Kennzahlen sind gängige Größen zur Beurteilung der Wirtschaftskraft von Unternehmen. Sie ermöglichen die Vergleichbarkeit von Betrieben mit Mitbewerbern und hängen in vielen Fällen von Regulierungsvorschriften ab. Sie haben aber auch interne unternehmerische Bedeutung zur Problemerkennung, Ermittlung von Stärken und Schwachstellen, …
Bild: Belastbare Carbon Footprint Ermittlung für Unternehmen mit dem Top-Down AnsatzBild: Belastbare Carbon Footprint Ermittlung für Unternehmen mit dem Top-Down Ansatz
Belastbare Carbon Footprint Ermittlung für Unternehmen mit dem Top-Down Ansatz
Die Berechnung eines Carbon Footprints für Unternehmen stellt oft ein zeit- und kostenaufwändiges Projekt dar. Die DFGE entwickelte einen Top-Down Ansatz zur Berechnung der unternehmensweiten klimarelevanten Treibhausgase, der in relativ kurzer Zeit, obwohl acht Bilanzgruppen berücksichtigt werden, einen verlässlichen Carbon Footprint ermittelt. München/Greifenberg, …
Sie lesen gerade: „Inventory Intensity“ als Kennzahl zur Ermittlung von Wertschöpfungspotentialen von Unternehmen