(openPR) Am 1. Januar 2008 ist der neue Glücksspielstaatsvertrag in Kraft getreten. Damit sind nicht nur Sportwetten neu geregelt. Auch Lotterien und Spielbanken werden erfasst. Zahlreiche Urteile sind bereits ergangen und es wird ein regelrechter Prozess-Tsunami erwartet. Welche Auswirkungen hat der neue Glücksspielstaatsvertrag? Ist das Internetverbot praktisch überhaupt durchsetzbar? Verstößt er gegen europäisches Recht? Die EU-Kommission hat bereits ein Vertragsverletzungsverfahren eingeleitet.
Die juristischen Problemstellungen, aber auch die praktischen Auswirkung des Glücksspielstaatsvertrages auf private und öffentliche Wettanbieter werden kontrovers diskutiert auf der 3. Jahresfachtagung Sportwetten und Glücksspiel 2008 am 6. Juni 2008 in Frankfurt/M. Leiter der Fachtagung ist in guter Tradition Dr. Manfred Hecker, der das Programm mit einer Übersicht über die aktuellste Rechtsprechung eröffnet. Zu den namenhaften Referenten aus Wissenschaft, Unternehmen und Anwaltschaft zählen u.a. Prof. Dr. Johannes Dietlein, Jens Schumann, Prof. Dr. Gerald Spindler, Jörg Wacker, Prof. Dr. Torsten Stein und Dr. Winfried Wortmann. Dr. Jens Kalke vom Zentrum für Interdisziplinäre Suchtforschung in Hamburg erläutert dem Publikum wie sich vor und nach dem Staatsvertrag die Konzepte aktiver Spielsuchtprävention im Lotto- und Casinobereich darstellen.
Die Teilnehmer haben die Gelegenheit, ihre individuellen Fragen in den Diskussionsrunden vorzubringen und Argumente für die widerstreitenden Interessen aus verschiedenen Blickwinkeln kennen zu lernen. Hier treffen sich die Entscheider der Wett- und Glücksspielbranche zum Erfahrungsaustausch.
Das Veranstaltungsprospekt zum Download finden Sie unter : http://www.forum-institut.de/pdf/0806748.pdf















