(openPR) Chinesische Delegation besucht das Zentrale Knochenmarkspenden-Register Deutschlands
Für die Vertreter des Chinese Marrow Donor Program (CMDP) stand bei diesem ersten gemeinsamen Treffen die erfolgreiche Arbeit und Organisation des ZKRD im Mittelpunkt des Interesses. Denn das deutsche Register hat national Zugriff auf die Daten von über 3,2 Millionen potenziellen Spendern. Weltweit stehen dem ZKRD über 12 Millionen Spenderdaten zur Verfügung. Nicht zuletzt dank beispielgebender Software-Entwicklungen, die einen schnellen und barrierefreien Datenaustausch zwischen den weltweiten Registern ermöglichen. So war das ZKRD unter anderem an der Entwicklung und dem Aufbau des internationalen Netzwerkes EMDIS federführend beteiligt.
In Deutschland erkranken jährlich rund 8.000 Menschen an Leukämie oder einer ähnlichen Krankheit des Blutes. In China sind dies über 40.000. Für viele dieser Patienten bedeutet eine Blutstammzellspende oftmals die einzige Hoffnung auf Leben. Das chinesische Zentralregister steht jedoch im Vergleich zu Deutschland erst am Anfang. Im Jahr 2003 gestartet, verfügt das CMDP heute über 30 regionale Spenderdateien, die für das Werben von potenziellen Knochenmarkspendern zuständig sind. Bereits im Gründungsjahr erfolgte die erste Vermittlung einer Stammzellspende in die USA. Heute arbeitet das CMDP auch mit weiteren Nationen eng zusammen, darunter Australien, Neuseeland, Korea sowie Singapur und Japan. Auch mit dem ZKRD will das CMDP den Kontakt weiter ausbauen, um so von den in Deutschland gemachten Erfahrungen und Entwicklungen in China profitieren zu können. „Wir freuen uns über das große Interesse, das die chinesische Delegation an unserer Arbeit gezeigt hat. Auch dies ist ein Beleg für die wichtige internationale Vorreiterrolle des ZKRD“, betont Dr. Dr. Carlheinz Müller, Geschäftsführer des ZKRD.
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