(openPR) Das zweite und dritte Rennen des ADAC Volkswagen Polo Cup in Oschersleben beendete Youngster Elia Erhart mit zwei Top-10-Platzierungen.
Elia Erhart konnte sein Ziel für das Polo-Cup-Rennwochenende in Oschersleben, ein Ergebnis unter den ersten zehn, gleich zweimal in die Tat umsetzen: Nach Platz zehn beim Rennen am Samstag steigerte sich der Mittelfranke sonntags auf Rang neun.
Bereits die beiden Zeittrainings am Samstagmorgen verliefen turbulent. Im ersten Qualifying sicherte sich Elia Erhart als Achter seine seither beste Startposition im ADAC Volkswagen Polo Cup, obwohl die Bedingungen schwierig waren. „Durch zwei Unfälle fand der größte Teil des Trainings unter gelber Flagge statt, da musste ich zum richtigen Zeitpunkt pushen“, erklärte der Teenager und bemerkte dazu: „Bei meiner schnellsten Runde überholte ich außerdem einen Konkurrenten, was einige Zehntel-Sekunden kostete.“ Mit schlummerndem Potential folgte direkt darauf der Kampf um die Startpositionen für das zweite Rennen am Wochenende. Nach Bestzeiten in den ersten beiden Streckensektoren schoss der Nachwuchsrennfahrer in der vorletzten Kurve allerdings über das Asphaltband hinaus ins Gras. Anstatt einer guten Rundenzeit legte er einen wilden Drift hin. Dennoch konnte er das Training fortsetzen und belegte mit leicht lädierten Reifen den neunten Platz.
Das erste Rennen in der Magdeburger Börde begann für Elia Erhart nicht optimal. Beim Start wurde er um zwei Positionen nach hinten gereicht. „Normalweise liegen mir die Starts“, so der Röttenbacher. „Dieses Mal drehten aber meine Reifen zu viel durch.“ Die folgende Fahrt verlief ohne weitere Vorkommnisse und der sympathische Volkswagen-Pilot beendete den Lauf auf Platz zehn im 26-köpfigen Starterfeld. Das Rennen am Sonntag, dritter Wertungslauf der Saison, bot einiges mehr an Spannung. Nachdem der Start nun wieder perfekt gelang, befand sich der 19-jährige auf dem siebten Platz. In der vierten Runde setzte der Konkurrent hinter ihm in der winkligen ersten Kurve ein Überholmanöver an. „Ich machte einen großen Bogen, sonst wären wir zusammengestoßen. Einen Ausfall wollte ich nicht riskieren.“ Ähnliche Situation zwei Umläufe später: Ein Gegner verbremste sich und knallte in ein anderes Fahrzeug vor dem Nordbayern. Er musste wieder ausweichen und zudem über Trümmerteile einen Umweg fahren, wobei er eine Position verlor. In den restlichen Runden übte er Druck auf seinen Vordermann aus, konnte aber aufgrund nachlassender Bremskraft kein Überholmanöver mehr ansetzen. Somit überquerte das fränkische Nachwuchstalent als Neunter die Ziellinie.
In der Meisterschaftstabelle liegt Elia Erhart nun auf dem neunten Rang. Mit Platz elf beim ersten Rennen in Hockenheim und den Plätzen zehn und neun in Oschersleben erkennt man einen klaren Aufwärtstrend. Er möchte „nächstes Rennen die Ergebnisse weiter steigern“. Die Möglichkeit dafür hat der junge Tourenwagenfahrer beim vierten und fünften Saisonrennen in vier Wochen (16.-18. Mai) auf dem EuroSpeedway Lausitz.
Willkommen: “V&G“ steigt als Partner ein
Vor dem Rennwochenende in Oschersleben konnte Elia Erhart einen neuen Partner begrüßen. Die Firma “V&G Dreherei“ aus Windsbach wird ihn ab sofort in seiner motorsportlichen Laufbahn unterstützen. Bereits in der Magdeburger Börde zierte das Firmenlogo die Motorhaube des Renn-Polos mit der Startnummer elf. „Ein Unternehmen aus der Region Franken, das auch im Automobilbereich tätig ist. Das passt super“, freut sich der fränkische Motorsportler über die neue Partnerschaft. Die Kompetenzen von “V&G“ liegen in der Einzelteil-, Klein- und Mittelserienproduktion von Dreh- und Frästeilen. Der Betrieb arbeitet eng mit seinen Partnern zusammen, um auch die Komplettbearbeitung komplexer Werkstücke zu realisieren. Zum Einsatz kommen dabei neueste Dienstleistungen, Technologien und Entwicklungen der Branche.
Weitere Informationen zu Elia Erhart und allen Partnerunternehmen finden Sie im Internet: www.elia-erhart.de













