(openPR) Für eine grosse Mehrheit der Deutschschweizer Bevölkerung ist der 1. Mai der „Tag der Arbeit“ und soll als Feiertag auch dementsprechend beibehalten werden. Allerdings wird der freie Tag nur selten mit politischen Aktivitäten verbracht. Dies sind die Ergebnisse einer aktuellen Online Befragung von INNOFACT Research&Consulting in Zürich.
Zwar verbinden 77% der befragten Deutschschweizer 1. Mai mit „Tag der Arbeit“, doch 80% derselben haben noch nie an einer 1. Mai Veranstaltung teilgenommen.
Für den kommenden 1. Mai, der mit Himmelfahrt zusammenfällt, planen dann auch nur knapp 3% der Befragten an einer 1. Mai Kundgebung oder Veranstaltung teilzunehmen - etwa gleichviele werden einen Auffahrts-Gottesdienst besuchen. 43% der untersuchten Personen werden den Tag mit Familie oder Freunden verbringen; 26% haben noch keine Pläne für den 1. Mai 2008.
Auch wenn der persönliche Zugang zum 1. Mai in der Regel kein politischer ist und der Tag oft als „normaler Feiertag/ freier Tag“ (45%) gesehen wird, sind viele Assoziationen mit 1. Mai politisch geprägt: Neben „Tag der Arbeit“ (77%), steht der 1. Mai auch für „Krawalle, Ausschreitungen“, „politische Kundgebungen (je 35%) oder
„Gewerkschaften“ (33%).
Allerdings nehmen nur 2% der Deutschschweizer auch regelmässig und 9% ab und zu an einer 1. Mai Veranstaltung teil. Weitere 9% haben nur einmal in ihrem Leben an einer solchen Kundgebung teilgenommen, während 80% der online befragten Personen noch nie an einer 1. Mai Veranstaltung teilgenommen haben.
Zwar scheint der ursprüngliche Sinn des 1. Mai Feiertages abhanden gekommen zu sein, dennoch verteidigt über die Hälfte der Befragten den 1. Mai als wichtigen (freien) Tag für die Arbeitnehmer (52%) und weitere 21% geben an, der Feiertag solle bleiben, allerdings ohne politische Komponente. 11% würden den 1. Mai als Feiertag am liebsten abschaffen und 16% kümmert der 1. Mai wenig, da er für sie sowieso ein Arbeitstag ist.
Befragt wurden 1641 Personen in der Deutschschweiz. Die Befragung ist internetrepräsentativ.








