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Wissenschaftsministerin lehnt Stopp der KunstlehrerInnenausbildung ab

10.04.200814:44 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung
Bild: Wissenschaftsministerin lehnt Stopp der KunstlehrerInnenausbildung ab

(openPR) AStA begrüßt ablehnende Haltung der Wissenschaftsministerin zum Immatrikulationsstopp im Lehramt Kunst an der Universität Potsdam

Erst kürzlich beschloss die Universität Potsdam keine neuen KunstlehrerInnen mehr ausbilden zu wollen und verhängte einen "einstweiligen" Immatrikulationsstopp im Lehramtsstudium Kunst. Nach Protesten seitens der Studierendenvertretung und des Fachverbandes für Kunstpädagogik reagiert nun auch die Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes, Prof. Dr. Johanna Wanka.

Auf Anfrage des hochschulpolitischen Sprechers der Fraktion DIE LINKE im Brandenburger Landtag, Peer Jürgens, antwortete die Ministerin, dass sie "dem Aussetzen der Immatrikulation nicht zustimmen" wird. Hintergrund dessen ist, dass eine eigens zur Analyse der gesamten Potsdamer LehrerInnenausbildung im Sommer 2007 eingesetzte ExpertInnenkommission ihre Arbeit noch nicht abgeschlossen hat. Erst nach Abschluss dieser Analyse wird die Landesregierung gemeinsam mit der Hochschulleitung Strukturentscheidungen in der LehrerInnenausbildung erörtern, so die Ministerin.

Der AStA der Universität Potsdam begrüßt diese besonnene Einstellung der Landesregierung und warnt erneut vor der landesweiten Abwicklung der LehrerInnenausbildung im Fach Kunst. "Wir hoffen nun auf eine positive Einschätzung der ExpertInnenkommission. Es kann doch nicht sein, dass in Brandenburg keine KunstlehrerInnen mehr ausgebildet werden sollen", stellt Sabine Finzelberg, AStA-Referentin für Kultur, fest.

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