(openPR) Andreas Gruss von der Akademie für Persönlichkeitsbildung hält einen Boykott der Olympischen Sommerspiele in Peking für moralisch bedenklich.
Es steht außer Frage, dass die Menschenrechte durch die Machthaber in China missachtet werden. Aber das wussten alle beteiligten Beobachter schon vorher.
Wer nun glaubt durch einen Boykott der Olympischen Sommerspiele Ausdruck seiner Missbilligung gegenüber den militärischen Interventionen Chinas in Tibet geben zu können, der übersieht, dass dadurch nur eine kleine Minderheit bestraft wird, nämlich die Sportler, für die ein Traum erlöschen würde, während genau die selben, die so lauthals den Boykott fordern, wohl keine Einschränkungen in ihrem Kaufverhalten tätigen und weiterhin Produkte 'made in China' erstehen.
Jeder sollte bei sich anfangen, wie er gegen Menschenrechtsverletzungen vorgehen könnte, aber nicht indem er andere vorschiebt und leiden lässt.







